Sarah Ferguson: Chaotischer Haushalt und neue Vorwürfe gegen die Herzogin von York
Traude KlappSarah Ferguson: Chaotischer Haushalt und neue Vorwürfe gegen die Herzogin von York
Sarah Ferguson, die Herzogin von York, gerät erneut in die Kritik, nachdem ein Biograf ihren Haushalt als „absolut chaotisch“ beschrieben hat. Berichten zufolge kommt es dort häufig zu Stimmungsschwankungen, Lebensmittelverschwendung und einer hohen Fluktuation unter dem Personal. Unterdessen wurde ihr Ex-Mann, Prinz Andrew, Anfang 2022 wegen schwerwiegender eigener Vorwürfe festgenommen.
Der Autor Andrew Lownie, der Fergusons Leben untersucht hat, bezeichnete ihr Verhalten als „sehr manipulativ“. Mitarbeiter berichteten demnach von ständigen Änderungen in den Anweisungen, was zu großer Verwirrung führte. Viele Angestellte kündigten kurz nach ihrem Dienstantritt, was die Stimmung im Haushalt weiter verschlechterte.
Ein weiteres wiederkehrendes Problem war die Verschwendung. Zubereitete Mahlzeiten blieben oft unberührt, was das Chaos in ihrem Haushalt noch verstärkte. Im April 2023 tauchte Ferguson nach monatelanger Abwesenheit aus der Öffentlichkeit in den Schweizer Alpen wieder auf.
Ihre Probleme fielen in eine Zeit, in der auch Prinz Andrew mit eigenen juristischen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte. Im Februar 2022 wurde er unter dem Verdacht der Amtsmissbrauchs festgenommen – ein Vorwurf, der im Falle einer Verurteilung eine lebenslange Haftstrafe nach sich ziehen könnte. Sowohl Ferguson als auch Andrew waren zuvor bereits ihrer königlichen Titel enthoben und aus dem Royal Lodge, ihrem ehemaligen Wohnsitz, ausgewiesen worden.
Die Vorwürfe gegen Ferguson zeichnen das Bild eines instabilen Privatlebens. Während der Rechtsstreit um Prinz Andrew noch immer nicht abgeschlossen ist, stehen beide weiterhin unter starkem öffentlichen und juristischen Druck. Ihr Ausschluss aus den königlichen Pflichten markiert einen steilen Abstieg von ihren einst einflussreichen Positionen.






