Schlägerei nach rechtsextremer Parole: Polizei ermittelt gegen Mann und Jugendliche
Anto StumpfSchlägerei nach rechtsextremer Parole: Polizei ermittelt gegen Mann und Jugendliche
Am Dienstagabend ist ein Mann an einer Bushaltestelle in der Altstadt nach dem Rufen eines verbotenen Spruchs angegriffen worden. Der Vorfall ereignete sich am 7. Oktober 2025, als zwei Jugendliche den Mann wegen seiner Äußerungen zur Rede stellten. Die Polizei ermittelt nun sowohl gegen den Mann als auch gegen die Tatverdächtigen.
Die Auseinandersetzung begann, als der Mann am Zentralen Omnibusbahnhof „Sieg Heil!“ rief. Zwei Jugendliche im Alter von etwa 16 bis 18 Jahren gingen auf ihn zu und forderten ihn auf, den Ort zu verlassen. Einer der Verdächtigen ist zwischen 1,75 und 1,80 Meter groß.
Der Mann versuchte daraufhin, einen der Jugendlichen zu treten. Daraufhin schlugen die beiden zu und warfen ihn zu Boden. Nach der Schlägerei entfernten sich die Jugendlichen in Richtung Hauptbahnhof.
Der Rettungsdienst versorgte den Mann vor Ort, bevor er ins Krankenhaus gebracht wurde. Die Behörden erstatteten später Strafanzeige gegen ihn wegen der Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole. Gleichzeitig leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren gegen die Jugendlichen wegen Körperverletzung ein.
Der Fall umfasst nun zwei getrennte Ermittlungsstränge: Einer befasst sich mit dem Einsatz verbotener Parolen durch den Mann, der andere mit dem Verhalten der Jugendlichen. Beide Seiten müssen je nach Ausgang der Ermittlungen mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.






