28 March 2026, 18:32

Schulplatzvergabe in Bergisch Gladbach: Eltern bangen um OGS-Betreuung für 2025/26

Plakat, das eine verlängerte Anmeldefrist für den Gesundheitsschutz bis zum 15. August ankündigt und ein Logo enthält.

Schulplatzvergabe in Bergisch Gladbach: Eltern bangen um OGS-Betreuung für 2025/26

Eltern in Bergisch Gladbach erhalten bis Ende März die endgültigen Zuweisungen für Schulplätze – inklusive der Betreuungsangebote im Anschluss an den Unterricht. Doch Unsicherheit bleibt bei der Verfügbarkeit von Plätzen in der Offenen Ganztagsschule (OGS) für das kommende Schuljahr. Da die Nachfrage voraussichtlich das Angebot übersteigen wird, müssen viele Familien auf klarere Regelungen und eine Ausweitung der Kapazitäten warten.

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Für das Schuljahr 2025/26 gab es an einigen Grundschulen in Bergisch Gladbach noch freie Plätze, doch die Situation könnte sich kurzfristig ändern. Die Stadt hat nicht erfasst, welche Schulen Bewerber abweisen mussten oder wie viele Kinder betroffen waren. Zwei Familien hatten im vergangenen Jahr rechtliche Schritte eingeleitet, nachdem ihre Kinder an der Wunschschule abgelehnt worden waren – in einem Fall mit Erfolg, im anderen wurde die Klage abgewiesen.

Die Kriterien für die Vergabe der OGS-Plätze sind weiterhin nicht abschließend geklärt. Bisher flossen unter anderem die Berufstätigkeit der Eltern und die Frage, ob Geschwisterkinder bereits die Einrichtung besuchen, in die Entscheidungen ein. Klare aktualisierte Aufnahmekriterien sowie die voraussichtliche Anzahl der Plätze für 2026/27 werden erst im Dezember auf der Sitzung des Jugendhilfeausschusses erwartet. Für dieses Jahr sind 76 neue dauerhafte Betreuungsplätze geplant, darunter eine Erweiterung an der GGS Hand.

Langfristig soll die Kapazität durch Anmietungen, bauliche Erweiterungen und eine bessere Nutzung bestehender Räumlichkeiten ausgebaut werden. Einige Projekte werden jedoch erst Ende 2028 oder später abgeschlossen sein. Ab 2026 haben Kinder zwar einen gesetzlichen Anspruch auf einen OGS-Platz – beginnend mit allen Erstklässlern –, doch Stadt und Träger weisen darauf hin, dass dieser Anspruch nicht automatisch einen Platz garantiert.

Die Stadt arbeitet daran, das Angebot an Nachmittagsbetreuung zu erhöhen. Doch Verzögerungen und die hohe Nachfrage sorgen dafür, dass viele Familien weiterhin mit Unsicherheiten leben müssen. Angesichts anstehender gesetzlicher Änderungen und noch laufender Ausbauvorhaben könnte es Jahre dauern, bis Klarheit über die Verteilung und Verfügbarkeit der Plätze herrscht.

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