23 March 2026, 00:26

Schwere Krawalle bei Oberliga-Spiel: Platzsturm und Pyrotechnik eskalieren

Fußballstadion mit Zuschauern, beleuchtet von Stadionlampen, umgeben von Werbetafeln und Feuerwerk, das in den Nachthimmel explodiert.

Schwere Krawalle bei Oberliga-Spiel: Platzsturm und Pyrotechnik eskalieren

Ausschreitungen bei Oberliga-Spiel zwischen Rot-Weiß Ahlen und SG Wattenscheid 09

Am 23. März 2026 kam es während eines Oberliga-Spiels zwischen Rot-Weiß Ahlen und der SG Wattenscheid 09 zu schweren Ausschreitungen. Die Partie wurde abgebrochen, nachdem Fans mit der Polizei aneinandergerieten, Pyrotechnik zündeten und den Platz stürmten. Die Behörden haben inzwischen Ermittlungen wegen der Krawalle eingeleitet.

Die Unruhen begannen, als Heimfans Pyrotechnik abbrannten und Gästefans Böller zündeten. Der Schiedsrichter warnte, dass weitere Störungen zum vorzeitigen Abbruch führen würden. Trotz der Verwarnung wurde ein weiterer Böller geworfen, woraufhin der Unparteiische das Spiel abbrach und Wattenscheid den Sieg zusprach.

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Nach dem Abpfiff stürmte eine Gruppe von Ahlen-Hooligans, unterstützt von Verbündeten aus Zwolle, das Spielfeld. Es kam zu Auseinandersetzungen mit der Polizei, bei denen ein Beamter durch den Schlag mit einer Eisenstange leicht am Arm verletzt wurde. Etwa 40 Personen flüchteten anschließend auf nahegelegene Gleise, rissen Schottersteine heraus und verursachten vorübergehende Zugausfälle.

Die Polizei griff ein, um eine direkte Konfrontation zwischen verfeindeten Hooligan-Gruppen zu verhindern. Drei Anhänger aus Zwolle wurden festgenommen – zwei Erwachsene vorläufig inhaftiert, ein Minderjähriger in Schutzhaft genommen. Bisher wurden in diesem Jahr aus keinem anderen Verein oder Stadion in Nordrhein-Westfalen ähnliche Vorfälle gemeldet.

Die Ermittlungen wegen gewalttätiger Ausschreitungen und Angriffe auf Beamte laufen noch. Der Spielabbruch ist ein weiterer Fall von fußballbezogener Gewalt, woraufhin die Behörden die Sicherheitsvorkehrungen überprüfen. Seit dem Vorfall gab es in der Region keine weiteren Zwischenfälle.

Quelle