SkF erhält 10.000 Euro von Kritz-Stiftung für rechtliche Betreuungen
Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) hat eine Spende in Höhe von 10.000 Euro von der Kritz-Stiftung erhalten. Die Mittel fließen in die Betreuungsvereinigung des SkF, die rund 200 rechtliche Betreuungen verwaltet. Die Übergabe erfolgte durch die katholische Pfarrgemeinde St. Josef und Martin in Anwesenheit von Christian Benzrath, dem Ersten Bürgermeisterstellvertreter.
Die Kritz-Stiftung ging aus dem Nachlass von Maria Kritz hervor, die 1992 im Alter von 96 Jahren verstarb. Der SkF erhält monatliche Pauschalbeträge für die Betreuungen, deren Höhe sich nach Dauer der Betreuung, Wohnsituation und finanzieller Lage der Betroffenen richtet. Diese Sätze sind seit 2019 unverändert geblieben – trotz steigender Personal- und Sachkosten.
Stephanie Krone, Leiterin des SkF, betonte, dass die Arbeit des Verbandes weit über reine Verwaltungsaufgaben hinausgehe. Der Begriff „rechtliche Betreuung“ werde den individuellen Bedürfnissen der Betreuten nicht gerecht. Aufgrund der wachsenden Kosten müssten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer mehr Fälle übernehmen – eine Entlastung sei erst mit einer geplanten Reform im Jahr 2026 zu erwarten.
Bei der Spendenübergabe dankte der Erste Bürgermeisterstellvertreter Christian Benzrath der Kirche und dem SkF für ihr Engagement in der Betreuung hilfsbedürftiger Menschen.
Die Spende ermöglicht dem SkF, seine Arbeit in der rechtlichen Betreuung fortzuführen. Die Organisation steht jedoch weiterhin unter finanziellem Druck, da die Fördermittel stagnieren, während die Anforderungen steigen. Vor der Reform 2026 sind keine Änderungen am aktuellen System zu erwarten.






