SPD in NRW startet heißen Wahlkampf mit Bier, Würstchen und AfD-Warnungen
Lutz KühnertSPD in NRW startet heißen Wahlkampf mit Bier, Würstchen und AfD-Warnungen
Die SPD in Nordrhein-Westfalen intensiviert ihre Wahlkampfaktivitäten vor den Kommunalwahlen am 14. September. Kandidaten trafen sich in Duisburg, um Geschlossenheit zu demonstrieren – mit Bier, Würstchen und Spielen als Auftakt für die Werbung um Wählerstimmen. Besonders im Fokus stehen ehemalige Arbeiterquartiere im Ruhrgebiet, wo die Partei befürchtet, dass die AfD in manchen Gebieten zur stärksten Kraft werden könnte.
Parteivorsitzende Bárbara Bás brachte eine mögliche Verbotsprüfung der AfD ins Spiel. Generalsekretär Frederick Cordes betonte unterdessen die Notwendigkeit großer Investitionen, um das Vertrauen in der Region zurückzugewinnen. Gleichzeitig tourt Stadtrat Dieter Lieske mit einem Spielmobil über Spielplätze, um Wähler direkt anzusprechen.
Umfragen zufolge liegt die CDU in NRW, einer traditionell konservativ-bürgerlich geprägten Region, derzeit vorn. Bei den unter 35-Jährigen scheint die AfD bei der Lösung zentraler Probleme beliebter als die SPD. Nina Gaedike, Landesvorsitzende der NRW-Jusos, wies jedoch Rückschlüsse auf einen Niedergang der Sozialdemokratie in der Region zurück.
Der SPD-Wahlkampf in Duisburg geht nun in die heiße Phase. Die Partei fordert erhebliche Mittel, um die Arbeiterbezirke im Ruhrgebiet zu beleben. Beobachter werden genau verfolgen, ob diese Bemühungen die Stimmung der Wähler noch vor der September-Abstimmung drehen können.






