Thomas Gottschalk beendet Karriere wegen aggressiver Krebserkrankung

Herbst über Gottschalk: "Er ist doch nur ein alter Zirkuspferd" - Thomas Gottschalk beendet Karriere wegen aggressiver Krebserkrankung
Thomas Gottschalk hat seinen Rückzug aus der Öffentlichkeit bekannt gegeben, nachdem er über seinen Kampf gegen eine seltene und aggressive Krankheit gesprochen hat. Der langjährige Unterhaltungskünstler, der seit Jahrzehnten im Fernsehen präsent ist, wird am 6. Dezember seine letzte Sendung moderieren, bevor er sich ganz auf seine Behandlung konzentriert. Seine Diagnose und der Entschluss, die Bühne zu verlassen, haben nicht nur Solidarität von Kollegen ausgelöst, sondern auch eine Debatte über die Belastungen angestoßen, denen Prominente bei schweren Krankheiten ausgesetzt sind.
Bei Gottschalk wurde ein epitheloides Angiosarkom diagnostiziert – ein schnell wachsender Krebs, der die Blutgefäßzellen in Harnleiter und Blase befällt. Innerhalb von nur vier Monaten nach der Diagnose unterzog er sich zwei Operationen, gefolgt von 33 Bestrahlungssitzungen. Trotz der belastenden Therapie setzte er seine Arbeit fort und sprach erst kürzlich in einem Interview mit der Bild-Zeitung offen über seine Krankheit. Seine Frau Karina bestätigte später die Schwere der Krankheit und erklärte, dass starke Medikamente spürbare Nebenwirkungen verursacht hätten.
Der 73-Jährige hatte seine Diagnose zunächst geheim gehalten, um sein Publikum nicht zu beunruhigen und seine beruflichen Verpflichtungen einzuhalten. Mittlerweile haben sich Kollegen solidarisierend geäußert. Christoph Maria Herbst lobte Gottschalks Engagement und nannte ihn scherzhaft einen "alten Zirkuspferd", der trotz seiner heimlichen Krankheit weiter auf der Bühne stand. Herbst wünschte ihm eine baldige Genesung. Andere Branchenvertreter reflektierten über die Herausforderungen, mit denen Prominente bei gesundheitlichen Krisen konfrontiert sind. Bjarne Mädel kritisierte die öffentliche Kritik und Spott über Gottschalks Erscheinungsbild und betonte, dass solche Urteile angesichts seiner Krankheit unangemessen seien. Er verwies zudem auf die generelle Schwierigkeit, als bekanntes Gesicht über Krankheiten zu sprechen, ohne das öffentliche Image zu gefährden. Julian F. M. Stöckel ergänzte, dass Gottschalks anfängliches Schweigen nachvollziehbar sei, und erinnerte an Fälle, in denen Produzenten bereits bei geringfügigen gesundheitlichen Problemen überreagiert hätten.
Gottschalks letzter Fernsehauftritt wird am 6. Dezember ausgestrahlt und markiert damit das Ende einer langen Karriere. Sein Rückzug erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem er sich auf die Behandlung eines Krebses konzentrieren muss, der für seinen raschen Verlauf bekannt ist. Die Reaktionen aus dem Kollegenkreis zeigen nicht nur die persönliche Belastung durch die Diagnose, sondern auch die komplexen Herausforderungen, die mit dem Umgang von Gesundheit in der Öffentlichkeit einhergehen.

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