15 May 2026, 10:30

Ursula Heinen-Esser wird einstimmig neue Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie

Liniendiagramm, das die Stromerzeugung aus Wind und Sonne in Deutschland zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Ursula Heinen-Esser wird einstimmig neue Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie

Ursula Heinen-Esser ist einstimmig zur neuen Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) gewählt worden. Bei der Abstimmung erhielt sie die volle Unterstützung aller Delegierten. Sie folgt auf Simone Peter, die im Juni ihren Rückzug angekündigt hatte und nicht mehr für eine weitere Amtszeit kandidierte.

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Heinen-Esser bringt jahrzehntelange politische und umweltpolitische Erfahrung in das Amt ein. Die ausgebildete Volkswirtin war von 1998 bis 2013 Mitglied des Deutschen Bundestags. In dieser Zeit bekleidete sie zentrale Positionen, darunter von 2007 an die der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Zwischen 2009 und 2013 wirkte sie zudem als Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. 2018 übernahm sie das Amt der Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen, das sie jedoch 2022 im Zuge der sogenannten Mallorca-Affäre niederlegte.

Seit 2021 steht Heinen-Esser dem Schutzverband Deutscher Wald vor. Nach ihrer Wahl zur BEE-Präsidentin bedankte sie sich bei den Delegierten für das entgegengebrachte Vertrauen. Sie betonte, die Stärkung des BEE als gemeinsame Stimme der Erneuerbare-Energien-Branche sei eine ihrer obersten Prioritäten.

Auch der Vorstand des Verbands wurde neu gewählt. Seine konstituierende Sitzung ist für den 7. Oktober angesetzt, bei der die neuen Mitglieder offiziell in ihr Amt berufen werden.

Heinen-Esser übernimmt die Führung des BEE mit voller Rückendeckung der Mitglieder. Die anstehende Vorstandssitzung wird die neue Struktur des Gremiums finalisieren. Ihre langjährige Expertise in Umweltpolitik und Interessenvertretung soll die künftige Ausrichtung der Organisation prägen.

Quelle