Veränderungssperre für 380-kV-Stromtrasse bis 2029 verhängt
Für das geplante 380-kV-Höchstspannungsleitungsprojekt ist ein Veränderungssperre in Kraft getreten. Die Beschränkungen betreffen Gebiete zwischen Westerkappeln und dem Umspannwerk Gersteinwerk und gelten vorerst bis mindestens Juni 2029, während die Planungen weiter voranschreiten.
Die Sperre begann am 4. Mai 2026 und läuft bis zum 30. Juni 2029. In diesem Zeitraum sind größere Veränderungen an Grundstücken untersagt. Dazu zählen der Neubau von Gebäuden, Erweiterungen bestehender Bauten sowie das Verlegen von Leitungen und Kabeln. Auch eine Intensivierung der landwirtschaftlichen oder forstwirtschaftlichen Nutzung ist nicht gestattet.
Karten mit den betroffenen Zonen liegen zur öffentlichen Einsichtnahme aus. Sie können vom 1. bis 19. Mai 2026 eingesehen werden. Der genaue Trassenverlauf der Stromleitung wird zu einem späteren Zeitpunkt im Rahmen der weiteren Planung festgelegt.
Die Amprion GmbH teilt das Projekt in vier separate Genehmigungsabschnitte auf. Der erste Abschnitt erstreckt sich vom Umspannwerk Westerkappeln bis zur Kreisgrenze Steinfurt/Warendorf. Für diesen Teil wird voraussichtlich Anfang 2029 ein Antrag eingereicht.
Die Veränderungssperre stellt sicher, dass vor der endgültigen Genehmigung der Pläne keine wesentlichen Änderungen vorgenommen werden. Amprion wird den ersten Planfeststellungsantrag im ersten Quartal 2029 einreichen. Bis dahin bleiben die Einschränkungen bestehen, um die vorgesehene Trasse zu schützen.






