Vier deutsche Olympia-Kandidaten schaffen erste Hürde - Vier deutsche Städte kämpfen um die Chance auf Olympische Spiele
Vier deutsche Regionen sind einen Schritt näher daran, die Olympischen Spiele auszurichten. Berlin, Hamburg, München und das Rhein-Ruhr-Gebiet haben alle die erste nationale Auswahlrunde erfolgreich durchlaufen. Die Entscheidung, welche Stadt Deutschland international vertreten wird, steht jedoch noch Monate aus.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) prüfte die Pläne jedes Bewerbers in sechs zentralen Bereichen, die in acht Unterkategorien unterteilt sind. Über 90 Prozent der geplanten Wettkampfstätten müssen innerhalb von 15 Gehminuten von öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein. Diese Vorgabe soll die Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit der Veranstaltung gewährleisten.
Die vier Kandidaten haben nun bis Ende Mai 2026 Zeit, ihre Bewerbungen weiter auszuarbeiten. Ein öffentliches Referendum über den bevorzugten Bewerber ist bis Juni 2026 geplant. Die endgültige Entscheidung über die offizielle deutsche Bewerbung wird im Herbst 2026 fallen.
Noch ist nicht entschieden, für welche Olympischen Spiele sich Deutschland bewerben wird. Zur Auswahl stehen die Austragungen 2036, 2040 oder 2044. DOSB-Präsident Thomas Weikert lobte die Qualität der eingereichten Konzepte und betonte die gründliche Vorbereitung der Bewerber.
Sobald die deutsche Gastgeberstadt ausgewählt ist, geht sie in die internationale Bewerbungsphase über. Der künftige Austragungsort muss dann die Standards des Internationalen Olympischen Komitees erfüllen. Das Verfahren wird zeigen, ob Deutschland die Spiele für 2036, 2040 oder 2044 sichern kann.






