Vortrag über die innerdeutsche Grenze: Marienborn im Fokus der Erinnerung
Anto StumpfVortrag über die innerdeutsche Grenze: Marienborn im Fokus der Erinnerung
Öffentlicher Vortrag zur innerdeutschen Grenze am 7. Oktober in Wesel
Am 7. Oktober findet in Wesel ein kostenloser öffentlicher Vortrag über die innerdeutsche Grenze statt. Unter dem Titel „Die Grenze und das Sperrgebiet der DDR: Der Fall des Grenzübergangs Marienborn“ wird die Veranstaltung von 18:00 bis 19:30 Uhr dauern. Referent Schreyer beleuchtet den Aufbau und die Entwicklung der innerdeutschen Grenze mit besonderem Fokus auf die Anlagen in Marienborn. Dabei wird er auch von persönlichen Erlebnissen berichten – darunter seine beiden Grenzübertritte im Jahr 1988.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Vortrag findet im Hörsaal der Volkshochschule (VHS) Wesel statt; die Veranstalter bestätigen, dass der Eintritt frei ist. Bei Rückfragen steht die Telefonnummer 0281-203 2590 zur Verfügung oder weitere Informationen gibt es unter www.vhs-wesel.de.
Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, aus erster Hand über eine der am strengsten bewachten Grenzen der Geschichte zu hören. Schreyers Ausführungen umfassen sowohl die physischen Sperranlagen als auch die Auswirkungen auf die Menschen, die im Sperrgebiet lebten. Der Vortrag stellt eine seltene Möglichkeit dar, sich mit diesem Abschnitt der deutschen Geschichte auseinanderzusetzen.






