21 March 2026, 22:24

Wesel feiert erstes gemeinsames Iftar für interreligiösen Dialog

Eine Gruppe von Menschen mit Tellern voller Essen, einem Schüsselchen und Löffel auf der rechten Seite und dem Text "Uwxyz - Alle hatten ein großes Stück und gingen ins Bett" oben.

Wesel feiert erstes gemeinsames Iftar für interreligiösen Dialog

Wesel veranstaltet erstes gemeinschaftliches Iftar am 13. März 2026

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

In Wesel fand am 13. März 2026 das erste gemeinsame Iftar der Stadt statt – ein Fest, das Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen und Herkunft zusammenbrachte. Ziel der Veranstaltung war es, den interreligiösen Dialog zu fördern und die Einheit in der Stadt zu feiern. Rund 100 Gäste folgten der Einladung, darunter Vertreter lokaler Vereine, religiöser Gemeinschaften und der Zivilgesellschaft.

Der Abend begann mit dem Sonnenuntergang und dem Gebetsruf, den Julian Agushi von Horizont e.V. anführte. Dies markierte den Moment, in dem die Teilnehmer – darunter auch Muslime, die den Ramadan einhalten – gemeinsam ihr Fasten brachen. Das Fasten im Ramadan zählt zu den Fünf Säulen des Islam und hat für Gläubige eine tiefe spirituelle Bedeutung.

Das Iftar wurde gemeinsam von islamischen Kulturvereinen, katholischen und evangelischen Kirchen sowie der Stadt Wesel organisiert. Die Gäste teilten sich ein vielfältiges Buffet – ein Symbol für die Bedeutung des gemeinsamen Essens als Zeichen der Verbundenheit. Jihane Zerhouni, Vorsitzende des Ausschusses für Chancengleichheit und Integration, betonte in ihrer Ansprache die Bedeutung dieses gemeinsamen Moments.

Auch Bürgermeister Rainer Benien richtete sich an die Versammelten und unterstrich, wie wichtig der interreligiöse Dialog für eine stärkere und geschlossene Gemeinschaft sei. Ähnliche Veranstaltungen zur Förderung des interkulturellen Austauschs fanden bereits in anderen deutschen Städten wie Berlin und Hannover statt; weitere sind etwa in Gelsenkirchen geplant.

Das Iftar in Wesel bot Menschen verschiedener Hintergründe die Möglichkeit, sich zu begegnen und auszutauschen. Indem es Glaubensgemeinschaften, lokale Verantwortungsträger und Bürger zusammenführte, unterstrich die Veranstaltung das Engagement der Stadt für Dialog und gegenseitiges Verständnis. Die Organisatoren hoffen, dass solche Begegnungen auch künftig die Gemeinschaft in Wesel weiter stärken werden.

Quelle