25 March 2026, 12:32

Wie Hendrik Wüst mit seiner Tochter die Weihnachtsmagie seiner Kindheit lebt

Altmodische Weihnachtskarte mit Santa Claus, der einen Geschenkesack trägt und Kinder, die einen Weihnachtsbaum tragen, vor einem mondbeschienenen Waldhintergrund und dem Text "Frohe Weihnachten".

Bei den Wüsts holt Santa die Wunschliste ab - Wie Hendrik Wüst mit seiner Tochter die Weihnachtsmagie seiner Kindheit lebt

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst hat einen Einblick in die Weihnachtsbräuche seiner Familie gegeben. Jeden Advent legt seine Tochter einen Wunschzettel neben einen Teller mit Plätzchen. Diese Tradition erinnert an Wüsts eigene Kindheit, als er gespannt Spielzeuge in Katalogen umkreiste und sich auf Überraschungen unter dem Baum freute.

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Als Junge drehte sich Wüsts Vorfreude auf Weihnachten um einen abgenutzten Spielzeugkatalog. Seite für Seite markierte er seine Wünsche und träumte von den Geschenken, die vielleicht kommen würden. Ein Jahr stach ein rotes Dreirad als sein kostbarstes Geschenk heraus – eine Erinnerung, die ihn bis heute begleitet.

Heute lebt die Tradition in seinem eigenen Zuhause weiter, wenn auch in abgewandelter Form. Seine Tochter schreibt ihre Wünsche auf ein Blatt Papier und legt es neben die Plätzchen für das Christkind. Bis zum Morgen ist der Brief verschwunden, und die Leckereien zeigen deutliche Bissspuren. Die Familie deutet dies als Zeichen, dass ihre Wünsche gehört wurden.

Der Brauch ähnelt Gepflogenheiten in einigen Regionen Deutschlands, etwa in Malschwitz, wo Kinder Listen für sowohl den Weihnachtsmann als auch das Christkind hinterlassen. Doch wie weit verbreitet diese Tradition ist oder wie sie sich regional unterscheidet, bleibt weitgehend unklar.

Für die Familie Wüst verbindet das Ritual die Generationen – vom Dreirad des späteren Ministerpräsidenten bis zu den sorgfältig verfassten Wunschzetteln seiner Tochter. Die verschwundenen Briefe und angeknabberten Plätzchen markieren den Beginn der festlichen Zeit. Es ist eine kleine, persönliche Tradition, die die Magie von Weihnachten Jahr für Jahr lebendig hält.

Quelle