29 March 2026, 10:26

Wildes Känguru auf freiem Fuß: Spandaus ungewöhnlicher Besucher bleibt verschwunden

Ein Wallaby mit braun-schwarzem Fell steht wachsam im Gras bei Pflanzen, seine Ohren sind gespitzt.

Wildes Känguru auf freiem Fuß: Spandaus ungewöhnlicher Besucher bleibt verschwunden

Känguru hält sich seit Sonntag in Berlins Bezirk Spandau auf

Seit Sonntag streift ein Känguru frei durch den Berliner Bezirk Spandau. Bei dem Tier handelt es sich vermutlich um ein Kusu – eine kleinere Känguruart –, das zunächst von seinem Besitzer als vermisst gemeldet wurde. Seither gab es mehrere Sichtungen durch Anwohner und die Polizei, doch die Behörden konnten das Tier bisher nicht ausfindig machen. Die letzte bestätigte Beobachtung datiert von Montagmorgen in der Nähe des Sakrower Kirchwegs.

Das entlaufene Kusu war erstmals aufgefallen, nachdem es sich am Wochenende von seinem Besitzer losgerissen hatte. Bewohner des Ortsteils Kladow alarmierten die Polizei, doch eine offizielle Suchaktion wurde nicht eingeleitet. Stattdessen baten die Beamten die Bevölkerung, mögliche Sichtungen umgehend zu melden.

Kusus erreichen in der Regel eine Kopf-Rumpf-Länge von 70 bis 80 Zentimetern. Zwar gelten sie für Erwachsene nicht als gefährlich, dennoch gaben die Behörden Sicherheitshinweise heraus. Bei einer Begegnung sollte Abstand gehalten und plötzliche Bewegungen vermieden werden. Laufen, Winken oder der Versuch, sich größer zu machen, könnten das Tier provozieren.

Für Kinder lautet die Empfehlung, ruhig zu bleiben und sich seitwärts zu entfernen, falls das Kusu auf sie zukommt. Im unwahrscheinlichen Fall eines Angriffs raten die Behörden, sich flach auf den Bauch zu legen, Kopf und Nacken zu schützen und die Beine anzuziehen. Die Polizei bestätigte, dass seit Mai 2023 keine weiteren Fälle entlaufener Kusus in Berlin gemeldet wurden.

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Das Tier ist weiterhin auf freiem Fuß, und es gab seit Montag keine weiteren bestätigten Sichtungen. Die Anwohner werden aufgefordert, die Sicherheitsvorkehrungen zu beachten und die Polizei zu kontaktieren, falls sie das Kusu entdecken. Der Besitzer wurde bisher nicht öffentlich genannt.

Quelle