Wüst besucht Duisburgs Kanu-Zentrum und stärkt olympische Hoffnungen der Region
Traude KlappWüst besucht Duisburgs Kanu-Zentrum und stärkt olympische Hoffnungen der Region
Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, besuchte am Dienstag das Bundesleistungszentrum Kanu in Duisburg. Der Besuch unterstrich die zentrale Rolle der Stadt für die olympischen Ambitionen der Rhein-Ruhr-Region – insbesondere im Bereich der Wassersportarten wie Kanu und Rudern.
Während seines Aufenthalts begutachtete Wüst die Trainingsanlagen und die Boothalle, tauschte sich mit Kanuten, Ruderern und Nachwuchsathleten aus und startete ein freundschaftliches Rennen zwischen Profi- und Juniorenteams, das dem Tag einen sportlichen Wettkampfcharakter verlieh.
Sebastian Schulte, ehemaliger Olympiaruderer und Vorstandsvorsitzender der Deutz AG, begleitete Wüst und betonte die Bedeutung Duisburgs für die internationale Kanuszene. Die Stadt ist nicht nur ein Zentrum für Wassersport, sondern wird zudem im Schauinsland-Reisen-Arena Wettklettern ausrichten.
Damit Duisburgs Olympische Bewerbung vorankommt, muss bis zum 19. April eine Wahlbeteiligung von mindestens zehn Prozent erreicht werden. Zudem muss eine Mehrheit der Abstimmenden dem Vorhaben zustimmen, damit die Bewerbung erfolgreich ist.
Der Besuch festigte Duisburgs Position als unverzichtbarer Bestandteil der olympischen Pläne der Rhein-Ruhr-Region. Nun hängt es von der öffentlichen Unterstützung bei der anstehenden Abstimmung ab, ob die städtischen Sportstätten und der Ruf als Sportmetropole eine Zukunft bei Olympischen Spielen sichern – mit Kanu, Rudern und Klettern im Programm.






