1. FC Köln feuert Trainer Kwasniok nach sieben Spielen ohne Sieg
1. FC Köln entlässt Cheftrainer Lukas Kwasniok nach schwacher Serie
Der 1. FC Köln hat Cheftrainer Lukas Kwasniok nach einer Reihe schlechter Ergebnisse entlassen. Die Mannschaft befindet sich damit nur knapp über den Abstiegsrängen. Den Ausschlag gab ein 3:3 im Rhein-Derby gegen Borussia Mönchengladbach, das Kölns sieglose Serie auf sieben Spiele ausdehnte.
Den endgültigen Anstoß für Kwasnioks Abgang lieferte die verpasste Chance auf einen dringend benötigten Sieg im 100. Rhein-Derby am 21. März 2026. Trotz einer frühen Führung durch Tore von Said El Mala und Ragnar Ache kassierte Köln zwei Treffer von Jens Castrop und einen von Philipp Sander – am Ende reichte es nur zu einem Remis. Damit liegt der Verein nun nur noch zwei Punkte vor dem Relegationsplatz.
Geschäftsführer Thomas Kessler begründete die Entscheidung mit anhaltender Punktlosigkeit und einer besorgniserregenden Leistungsverschlechterung. Zwar lobte er Kwasnioks fußballerisches Fachwissen und taktische Fähigkeiten, doch die Ergebnisse seien schlicht "nicht ausreichend" gewesen. Nach der Entlassung übernahm Co-Trainer René Wagner interimistisch das Amt. Er betonte, die Aufgabe mit voller Überzeugung anzugehen und den Klassenerhalt in der Bundesliga zu sichern.
Zunächst hatte der Verein Kontakte zum ehemaligen Eintracht-Frankfurt-Trainer Dino Toppmöller aufgenommen. Es gab informelle Gespräche, doch Toppmöller zeigte laut Berichten wenig Interesse – es sei denn, Köln sichere bis zum Sommer den Ligaerhalt. Letztlich lehnte er ab, da er offenbar auf eine attraktivere Option wartet.
Unter Wagners Führung muss der 1. FC Köln nun schnell die Wende schaffen, um den Abstieg abzuwenden. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein, ob der Verein aus der Gefahrenzone kommt. Bis dahin liegt der Fokus auf stabileren Leistungen und dringend benötigten Punkten.






