15 March 2026, 08:25

240 Jahre Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter: Vom Leihkassenmodell zur Milliardenbank

Eine alte deutsche Banknote mit einer Stadtansicht, Text und zusätzlichen Bildern, die einen nostalgischen Eindruck erweckt.

240 Jahre Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter: Vom Leihkassenmodell zur Milliardenbank

Die Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter feiert in diesem Jahr ihr 240-jähriges Bestehen. Die Bank blickt auf eine Geschichte bis ins Jahr 1786 zurück, als sie als kleiner Kreditfonds in Lippe gegründet wurde. Über die Jahrhunderte wuchs sie durch Fusionen und verwaltet heute ein Vermögen von rund 12 Milliarden Euro.

Ihre Anfänge datieren auf den 13. März 1786, als die Gräflich-Lippische Leihkasse ins Leben gerufen wurde – ein Darlehenskassenmodell, das vor allem einkommensschwächeren Bürgern das Sparen ermöglichen sollte. Ihr Auftrag war klar: Sparen für alle zugänglich machen.

Seitdem hat sich die Bank durch zahlreiche Fusionen erweitert. Im Laufe der Zeit schlossen sich etwa 10 bis 15 kleinere Sparkassen ihr an. Wichtige Meilensteine waren die Fusion 1924 zur Sparkasse Lippe, die Erweiterung 1970 um die Sparkasse Detmold (inklusive der Filialen von Horn-Westfalen) sowie der Zusammenschluss 1994 mit der Sparkasse Paderborn zur heutigen Sparkasse Paderborn-Detmold. Später stieg auch die Sparkasse Höxter in die Gruppe ein.

Zum Jubiläum bietet die Bank ihren Kunden für einen begrenzten Zeitraum einen Sonderzins von 2,40 Prozent an. Zudem erhalten die Mitarbeiter einen bezahlten freien Tag, um sich ehrenamtlich in ihrer Region zu engagieren. Darüber hinaus fließen 240.000 Euro in die mit der Bank verbundenen Stiftungen.

Das Jubiläum unterstreicht die lange Tradition der Bank als regionaler Wachstumsmotor und Förderer des Gemeinwohls. Mit 12 Milliarden Euro verwaltetem Vermögen und 1.400 Beschäftigten zählt sie zu den wichtigsten Finanzinstituten der Region. Die Feierlichkeiten umfassen sowohl finanzielle Vorteile für Kunden als auch Unterstützung für lokale Projekte.

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