Lünen setzt auf Bürgerbeteiligung: Brambauer plant Jugendevents und Nachbarschaftsprojekte
Lutz KühnertLünen setzt auf Bürgerbeteiligung: Brambauer plant Jugendevents und Nachbarschaftsprojekte
Neue Bürgerveranstaltung in Lünen: 120 Anwohner diskutieren über die Zukunft des Stadtteils Brambauer
Am 10. Februar 2026 kamen im Bürgerzentrum von Lünen rund 120 Anwohner zusammen, um beim Brambauer-Rundtisch über die Zukunft ihres Stadtteils zu sprechen. Statt klassischer Podiumsdiskussionen setzte die Veranstaltung auf interaktive Workshops – mit einem klaren Ziel: den offenen Austausch fördern und konkrete Ideen für das Viertel entwickeln.
Die Stadt ging damit neue Wege und verzichtete bewusst auf formelle Debatten. In kleinen Gruppen diskutierten Anwohner, Politiker, Unternehmer und Vereine gemeinsam, tauschten sich aus und erarbeiteten Lösungsansätze. Auch Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg war vor Ort und stand den Teilnehmern den ganzen Abend über für direkte Gespräche zur Verfügung.
Aus den Workshops gingen mehrere konkrete Vorschläge hervor. So entstand die Idee zu Brampower, einem Jugendevent mit Fokus auf Demokratie und Vielfalt. Ein weiterer Vorschlag sah die Gründung eines Schulclubs am Brambauer Freibad vor. Zudem wurden ein After-Work-Markt und eine Ausweitung der Müllsammelaktionen in Zusammenarbeit mit dem Verein Sauberes Lünen diskutiert.
Die Resonanz nach der Veranstaltung fiel durchweg positiv aus. Viele Teilnehmer lobten die lockere Atmosphäre und die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen. Bisher haben keine anderen Lünener Stadtteile ähnliche Initiativen angekündigt.
Der Brambauer-Rundtisch brachte klare Projektideen hervor – von Jugendbeteiligung bis zu gemeinschaftlichen Aufräumaktionen. Da aktuell in keinem anderen Stadtteil Lünens vergleichbare Formate geplant sind, bleibt die Veranstaltung ein einzigartiger Ansatz, um die lokale Entwicklung mitzugestalten. Die Stadt verfügt nun über eine Sammlung von bürgernahen Vorschlägen, die als Grundlage für mögliche Maßnahmen dienen können.
Lünens stadtweite Bürgerdialoge erweitern: Parallelveranstaltung in Lünen-Süd zeigt breiteres Konzept
Die Initiative Brambauer hat eine koordinierte stadtweite Strategie für die Bürgerbeteiligung angestoßen. Hier ist die neueste Entwicklung:
- Eine parallele Runde Tisch-Veranstaltung fand am 12. Februar in Lünen-Süd statt, an der das lokale Projektboard beteiligt war und sich auf bürgernahe Projekte konzentrierte.
- Die Stadt plant, diese Stadtteilgespräche ab 2026 auf alle Stadtteile auszudehnen, im Rahmen des Engagements von Bürgermeisterin Förster-Teutenberg für die Graswurzelbeteiligung.