09 May 2026, 02:26

98.000 Euro verschwunden: Frau verklagt Sparkasse wegen "nicht existentem" Sparkonto

Altes Aktienzertifikat mit Abbildung eines Mannes und einer Frau, sowie Banknamen und Ausstellungsdatum.

98.000 Euro verschwunden: Frau verklagt Sparkasse wegen "nicht existentem" Sparkonto

Eine Frau aus Heiligenhaus klagt gegen die Kreissparkasse Düsseldorf, um 98.000 Euro von ihrem Sparguthaben zurückzuerlangen. Die Bank behauptet steif und fest, das Konto habe nie existiert – trotz jahrzehntelanger Kontoauszüge, die die Kundin vorlegt. Der Fall wird nun vor dem Landgericht Düsseldorf verhandelt.

Der Streit eskalierte im Mai 2024, als die Frau ihr Sparkonto auflösen wollte. Die Bank verweigerte dies mit der Begründung, es gebe keinerlei Aufzeichnungen über das Konto. Dabei hatte sie es gemeinsam mit ihrem verstorbenen Mann im Jahr 2003 eröffnet und besitzt Auszüge, die bis zu 20 Jahre zurückreichen.

Der letzte Kontoauszug in ihrem Besitz stammt vom Februar 2024. Die Kreissparkasse Düsseldorf erklärt sämtliche Unterlagen für gefälscht. Ihr Anwalt, Volker Kukorus, wirft der Bank einen Fehler vor und fordert die vollständige Rückerstattung des Betrags.

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Der Prozess um die 98.000 Euro beginnt heute offiziell. Während die Frau auf ihr Recht am Guthaben pocht, weigert sich die Bank weiterhin, jede Verantwortung für das „verschollene“ Konto zu übernehmen. Das Gericht wird nun die Beweislage beider Seiten prüfen, um zu klären, ob das Konto tatsächlich bestand. Falls der Richter zugunsten der Klägerin entscheidet, muss die Kreissparkasse Düsseldorf die 98.000 Euro freigeben. Mit einem Urteil wird in den kommenden Wochen gerechnet.

Quelle