13 March 2026, 22:35

André Kuper tritt 2027 als Landtagspräsident von NRW nicht mehr an

Ein Porträt von Johann Wolfgang von Goethe in einer schwarzen Robe auf einem alten Dokument aus dem Jahr 1789, mit darauf geschriebenem Text.

NRW-Landtagspräsident Kuper tritt 2027 nicht mehr an - André Kuper tritt 2027 als Landtagspräsident von NRW nicht mehr an

André Kuper, der Präsident des Landtags von Nordrhein-Westfalen, hat bekannt gegeben, dass er 2027 nicht erneut kandidieren wird. Mit dieser Entscheidung endet eine fast zehnjährige politische Karriere in diesem Amt, da er sich aus der vordersten politischen Reihe zurückzieht. Kuper wird jedoch bis zum regulären Ende seiner Amtszeit im Mai 2027 im Amt bleiben.

Kuper übernahm das Amt erstmals 2017 und übt es derzeit in seiner zweiten Amtszeit aus. Seine Führung erstreckt sich über nahezu ein Jahrzehnt, was ihn zu einem der am längsten amtierenden Landtagspräsidenten des Bundeslandes macht. Die Mitte März 2026 getroffene Ankündigung bestätigt seinen Entschluss, sich aus der Wahlpolitik zurückzuziehen.

In seiner Erklärung betonte Kuper die Notwendigkeit eines Neuanfangs und äußerte den Wunsch, jüngeren Führungskräften den Weg zu ebnen. Berichte vom 13. und 14. März 2026 hoben seinen Fokus auf einen Generationswechsel hervor, nannten jedoch keine möglichen Nachfolger. Bisher sind keine konkreten Diskussionen über Kandidaten für seine Nachfolge bekannt geworden.

Trotz seines Verzichts auf eine erneute Kandidatur wird Kuper seine Pflichten bis zum geplanten Ende seiner Amtszeit im nächsten Jahr weiter wahrnehmen. Sein Ausscheiden wird nach Jahren der Kontinuität in diesem Amt eine deutliche Veränderung in der politischen Landschaft des Bundeslandes mit sich bringen.

Kupers Rückzug aus dem Wahlkampf 2027 sichert eine Übergangsphase bis zu seinem endgültigen Ausscheiden im Mai 2027. Der Schritt eröffnet die Möglichkeit für neue Führungspersönlichkeiten im Landtag, auch wenn bisher noch keine Kandidaten öffentlich ins Spiel gebracht wurden. Seine Entscheidung spiegelt einen bewussten Wandel hin zu einer jüngeren Vertretung in der Regierung Nordrhein-Westfalens wider.

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