06 June 2026, 16:23

Arnsberg und Meschede gründen mobile Jugendkunstschule ohne festen Standort

Arnsberg und Meschede plan eine interkommunale Jugendkunstschule

Arnsberg und Meschede gründen mobile Jugendkunstschule ohne festen Standort

Arnsberg und Meschede bündeln ihre Kräfte für eine neue kommunale Jugendkunstschule

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Die Städte Arnsberg und Meschede arbeiten gemeinsam an der Gründung einer neuen überkommunalen Jugendkunstschule. Das Vorhaben zielt darauf ab, die kulturelle Bildung in der Region auszubauen – unterstützt durch Landesförderung und lokale Zusammenarbeit. Künstlerinnen und Künstler aus der Region werden von Anfang an eine zentrale Rolle bei der Gestaltung des Projekts einnehmen.

Die neue Jugendkunstschule wird ohne festen Standort arbeiten. Stattdessen setzt sie auf ein Netzwerk lokaler Künstlerinnen und Künstler, die dezentrale Kulturprogramme für Kinder und Jugendliche anbieten. Dieser Ansatz soll den Zugang zu kultureller Bildung in Arnsberg, Meschede und den umliegenden Gemeinden erleichtern.

Das Projekt erhält für drei Jahre Fördergelder vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Beide Städte werden jeweils etwa ein Drittel der Gesamtkosten selbst tragen. Die Koordination vor Ort übernehmen Kirsten Minkel aus Arnsberg und Anne Wiegel aus Meschede, die gemeinsam ein gemeinsames Bildungsprogramm für kulturelle Bildung entwickeln werden.

Noch in diesem Jahr starten Vernetzungsaktivitäten mit Künstlerinnen und Künstlern aus Arnsberg, Meschede und Sundern. Das Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e.V. in Schmallenberg, geleitet von Beate Herrmann, wird die Anfangsphase des Projekts begleiten. Eine der ersten Aufgaben besteht darin, mit dem Kunstmobil (KUMO) ein 30-stündiges kulturelles Beteiligungsangebot für junge Teilnehmende zu schaffen.

Langfristig soll ein nachhaltiges Modell entstehen, das sich an den Standards der Landesarbeitsgemeinschaft für kulturpädagogische Dienste orientiert. Durch die Einbindung lokaler Künstlerinnen und Künstler und den Verzicht auf einen zentralen Standort hoffen die Verantwortlichen, ein flexibles und inklusives System für kulturelle Bildung aufzubauen.

Die Jugendkunstschule wird Künstlerinnen, Künstlern und jungen Menschen in der gesamten Region neue Möglichkeiten eröffnen. Mit Unterstützung des Landes und lokaler Koordination steht der Start der ersten Aktivitäten bevor. Der Fokus auf Vernetzung und dezentrale Arbeit soll kulturelle Bildung in Arnsberg, Meschede und darüber hinaus zugänglicher machen.

Quelle