EEbus startet Zertifizierungsprogramm für smarte Energietechnik im nächsten Jahr
Anto StumpfEEbus startet Zertifizierungsprogramm für smarte Energietechnik im nächsten Jahr
EEbus-Initiative erweitert Unterstützung für intelligente Energietechnik mit neuem Zertifizierungsprogramm
Ab kommendem Jahr können Hersteller Energiemanagementsysteme für Haushalte und andere steuerbare Verbrauchergeräte zertifizieren lassen. Mit der Maßnahme will die Initiative die Kompatibilität vereinfachen und das Vertrauen in vernetzte Technologien stärken.
Die EEbus-Initiative verzeichnet zudem ein stetiges Wachstum: Innerhalb des vergangenen Jahres stieg die Zahl der Mitglieder von etwa 60 auf 76.
Das Zertifizierungsverfahren wird in drei Stufen eingeführt. In der ersten Phase, „EEbus ready“, wird bestätigt, dass ein Gerät über die „Ship-and-Spine“-Architektur kommunizieren kann. Anschließend folgen zwei weitere Stufen, die spezifische Anwendungsfälle prüfen.
Im Mittelpunkt der Zertifizierung stehen vier Kernszenarien: LPC, LPP, MPC und MGCP. Nicht alle sind für jeden Hersteller relevant, doch die höchste Stufe verlangt zusätzlich den Abschluss eines „Ship-Pairing-Service“. Zertifizierte Geräte lassen sich künftig per QR-Code automatisch verbinden und senden Daten direkt an das Portal des Netzbetreibers.
Um Hersteller auf die Zertifizierung vorzubereiten, stellt die EEbus Service GmbH eine Testplattform auf Abonnementbasis bereit. Mitglieder der Initiative erhalten ermäßigte Gebühren, die genauen Preise stehen jedoch noch nicht fest.
Das neue EEbus-Zertifikat soll Installateuren die Identifizierung kompatibler Geräte erleichtern. Durch standardisierte Kommunikation und vereinfachte Inbetriebnahme will das Programm die Zuverlässigkeit intelligenter Energiesysteme erhöhen. Die ersten Zertifizierungen werden voraussichtlich ab dem nächsten Jahr vergeben.






