17 March 2026, 12:28

Bergisch Gladbach macht Platz für Neues: Abriss der alten Berufsschule beginnt

Baustelle mit einem teilweise abgerissenen Gebäude im Hintergrund, einem Fahrzeug auf dem Boden, einem Metallzaun und einem bewölkten Himmel.

Bergisch Gladbach macht Platz für Neues: Abriss der alten Berufsschule beginnt

Die Stadt Bergisch Gladbach hat das Gelände der ehemaligen Berufsschule an der Sander Straße 37–47 erworben. Das Areal, auf dem einst die Kaufmännische Berufsschule Bergisch Gladbach (BBS I) untergebracht war, stand seit dem Umzug der Schule leer. Nun laufen die Abrissarbeiten, um das Gelände für eine künftige Nutzung freizumachen.

Jahrzehntelang diente das Grundstück als wichtiger Bildungsstandort mit mehreren Gebäuden für die berufliche Ausbildung. Nach dem Auszug der Schule blieb das Gelände ungenutzt, bis die Stadt es 2023 erwarb. Anschließend wurden Pläne für eine Umwandlung in Wohnraum und öffentliche Einrichtungen entwickelt.

Vor Beginn der Arbeiten wurden ein geotechnisches Gutachten und ein Abrisskonzept erstellt. Zudem prüfte ein Statiker die Stabilität des Geländes, um die Sicherheit während der Maßnahmen zu gewährleisten. Spezialisierte Firmen führen die Abrissarbeiten durch und achten besonders auf den Schutz benachbarter Grundstücke und Verkehrswege.

Der Verkäufer ist für den Abriss verantwortlich und handelt dabei auf Grundlage öffentlich-rechtlicher Genehmigungen. Er muss ein geräumtes, schadstofffreies Gelände übergeben. Erst dann geht das Eigentum nach vollständiger Kaufpreiszahlung an die Stadt über. Das Grundstück ist als unbeplanter Innenbereich ausgewiesen, sodass Neuplanungen sich in das bestehende Umfeld einfügen müssen.

Die Stadtverwaltung strebt einen transparenten Entscheidungsprozess an und möchte den Dialog mit den Anwohnern aufrechterhalten. Zu den künftigen Überlegungen gehört auch die Nutzung des Geländes für eine Grundschule.

Die Abrissarbeiten erfolgen unter strengen Sicherheits- und Umweltauflagen. Nach ihrem Abschluss wird das freigeräumte Gelände an die Stadt übergehen, sodass die Umplanungen voranschreiten können. Die künftige Nutzung könnte – abhängig von weiteren Bürgerbeteiligungen und Baugenehmigungen – auch eine Grundschule umfassen.

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