Münster investiert 100.000 Euro in lokale Gesundheitsprojekte für 2026 und 2027
Reza HendriksMünster investiert 100.000 Euro in lokale Gesundheitsprojekte für 2026 und 2027
Münster wird seine Partnerschaft mit der Techniker Krankenkasse (TK) verlängern, um lokale Gesundheitsprojekte in den Jahren 2026 und 2027 zu fördern. Insgesamt stehen 100.000 Euro bereit, um kleinräumige Initiativen in der gesamten Stadt zu unterstützen. Das Programm zielt darauf ab, das Wohlbefinden durch Aktivitäten wie Ernährung, Bewegung und psychische Gesundheitsförderung zu verbessern.
Die Initiative knüpft an den erfolgreichen Verlauf im Jahr 2025 an, von dem 12 Stadtteile durch TK-finanzierte Mikroprojekte profitierten. Besonders Senioren, Familien mit Kindern und Menschen mit chronischen Erkrankungen zogen aus den Maßnahmen des vergangenen Jahres den größten Nutzen. Nun ruft die Stadt zur Einreichung neuer Anträge für 2026 auf.
Förderanträge können von Gemeinschaftsinitiativen, gemeinnützigen Vereinen und öffentlichen Einrichtungen gestellt werden. Die Projekte können sich auf Bereiche wie gesunde Ernährung, körperliche Aktivität, Stressabbau oder die Bekämpfung von Einsamkeit konzentrieren. Gefördert werden sowohl kurzfristige Mikroprojekte (etwa sieben Monate) als auch längerfristige Kleinstinitiativen (bis zu 18 Monate).
Bewerbungen sind vom 25. November 2025 bis zum 1. Februar 2026 möglich. Zur Unterstützung interessierter Antragsteller finden zwei Informationsveranstaltungen statt: eine Präsenzveranstaltung am 25. November 2025 von 16 bis 18 Uhr im Stadtweinhaus sowie eine Online-Sitzung am 9. Dezember 2025 von 16:30 bis 18 Uhr. Das Gesundheitsamt rät dazu, eine dieser Veranstaltungen zu besuchen oder vor der Antragstellung Kontakt mit dem Büro aufzunehmen.
Der 100.000-Euro-Fonds wird in den nächsten zwei Jahren eine Vielzahl gesundheitsbezogener Projekte unterstützen. Ab Ende November können sich Organisationen bewerben, wobei Hilfestellung durch die Informationsveranstaltungen angeboten wird. Die geförderten Initiativen werden ab 2026 schrittweise umgesetzt.






