Bergisch Gladbach: Wo Autos mehr als nur Verkehrsmittel sind
Bergisch Gladbach hebt sich als eine Stadt mit besonders enger Verbindung zur Automobilwelt hervor. Mit einer hohen Autodichte und einem breiten Angebot an automobilbezogenen Dienstleistungen spricht die Stadt sowohl Autofahrer als auch Branchenprofis an. Zudem beherbergt die Region Forschungsinstitute und Bildungsprogramme, die sich auf den Automobilsektor konzentrieren.
Die Zahl der zugelassenen Fahrzeuge liegt hier deutlich über dem Bundes- und Landesdurchschnitt. Auf 1.000 Einwohner kommen etwa 650 zugelassene Autos – im Vergleich zu 590 bundesweit und 570 in der umliegenden Region. Diese hohe Dichte wird durch ein gut ausgebautes Parkplatzangebot unterstützt, darunter mehrstöckige Parkhäuser am Rosengarten, an der Laurentiuskirche und in der RheinBerg-Galerie.
Entlang wichtiger Straßen wie der Mülheimer Straße und der Paffrather Straße reiht sich eine Vielzahl von Autohäusern an, die vor allem europäische Marken anbieten. Ein Autohaus hat sogar das ehemalige Kreiswehrersatzamt an der Paffrather Straße bezogen, das das Militär 1997 aufgegeben hatte. Zudem gibt es in der Stadt drei Waschanlagen, darunter eine neu eröffnete an der Mülheimer Straße.
Für diejenigen, die sich akademisch mit der Branche beschäftigen, bietet die FHDW Hochschule der Wirtschaft ein Studienprogramm für Automobilwirtschaft an. In der Nähe ist am Standort Zanders das Center of Automotive Management (CAM) angesiedelt. Selbst die Infrastruktur der Stadt spiegelt ihre Automobilverbundenheit wider: Die Autobahn A4 durchquert Bergisch Gladbach auf einer Strecke von 10 Kilometern und verfügt über drei Anschlussstellen. Ein kurioses Denkmal für parkende Autos steht zwischen zwei Garagen in der Nähe der FHDW am Gronauer Mühlenweg.
Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) im Stadtteil Frankenforst festigt die Verbindung der Stadt zum Verkehrssektor zusätzlich.
Bergisch Gladbachs Fokus auf das Automobil ist unübersehbar – von der hohen Autodichte über Forschungs- und Bildungseinrichtungen bis hin zur Infrastruktur. Autohäuser und sogar öffentliche Kunst unterstreichen die enge Verbindung zur Automobilwelt. Damit ist die Stadt ein bedeutender Standort für Autofahrer und Branchenexperten gleichermaßen.






