11 June 2026, 10:22

Bottrop kontrolliert alle Kreuzungen nach tödlichem Unfall in Warendorf

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Bottrop kontrolliert alle Kreuzungen nach tödlichem Unfall in Warendorf

Bottrop überprüft alle Kreuzungen auf Einhaltung der Sichtdreiecks-Vorgaben

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Nach einem tödlichen Unfall in Warendorf, der auf schlechte Sichtverhältnisse an einer Einmündung zurückging, prüft Bottrop nun alle seine Kreuzungen, um sicherzustellen, dass sie die gesetzlichen Anforderungen an Sichtdreiecke erfüllen. Ziel der Stadt ist es, ähnliche Vorfälle durch bessere Sichtverhältnisse für Autofahrer zu verhindern.

Das Tiefbauamt untersucht derzeit jede Kreuzung in Bottrop. Besonders im Fokus stehen dabei stark frequentierte Verkehrsbereiche sowie Unfallschwerpunkte. Die Überprüfungen orientieren sich an den deutschen Richtlinien für Straßen (RaSt 06), die klare Sichtdreiecke für sicheres Einordnen vorschreiben.

Die Größe der Sichtdreiecke richtet sich nach der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf der Hauptstraße. Auf schneller befahrenen Straßen müssen die Schenkel des Dreiecks länger sein, um Autofahrern ausreichend Reaktionszeit zu geben. Wo Mängel festgestellt werden, kommen strukturelle Änderungen, Poller oder Anpassungen an angrenzenden Grünflächen als Lösungen infrage.

Die Scharnhölzstraße soll bereits Anfang 2026 umgebaut werden. Anschließend beginnen die Arbeiten an der Horster Straße und der Aegidistraße – die Ausschreibungen für diese Projekte sind bereits in Planung. Das Vorhaben adressiert ein zentrales Sicherheitsproblem, das durch den Unfall in Warendorf deutlich wurde. Nach Abschluss der Maßnahmen werden alle Kreuzungen den Sichtstandards entsprechen. Die Verbesserungen sollen die Unfallgefahr verringern, indem sie Autofahrern beim Einfahren in Hauptverkehrsstraßen eine klare Sicht ermöglichen.

Quelle