05 May 2026, 14:53

Bundesregierung will E-Auto-Kauf mit Milliardenfonds für Geringverdiener fördern

Plakatwerbung Bergbahn, Deutschland als Elektrostadt mit Bildern von Gebäuden, Bäumen, Hügeln und beschreibendem Text.

Bundesregierung will E-Auto-Kauf mit Milliardenfonds für Geringverdiener fördern

Die deutsche Bundesregierung plant eine Ausweitung der finanziellen Förderung für den Kauf von Elektroautos. Das neue Programm richtet sich vor allem an Haushalte mit niedrigem bis mittlerem Einkommen, wobei die genauen Konditionen noch unklar sind. Ein Fonds in Höhe von drei Milliarden Euro wurde bereitgestellt, der voraussichtlich bis 2029 reichen soll.

Geprüft wird derzeit eine Kaufprämie für Käufer innerhalb einer bestimmten Einkommensgrenze. Ein Vorschlag sieht vor, die Förderung auf Personen zu beschränken, die maximal 50.000 Euro brutto pro Jahr verdienen. Dieser Wert entspricht in etwa dem durchschnittlichen Bruttojahresgehalt in Deutschland im Jahr 2021, das bei 50.493 Euro lag – umgerechnet rund 4.208 Euro monatlich.

Die genaue Ausgestaltung der Förderung wird noch diskutiert, wobei das französische Modell als mögliche Vorlage genannt wird. Bisher stehen jedoch weder die begünstigte Zielgruppe noch die konkreten Förderbeträge fest. Aktuell kaufen nur wenige Geringverdiener Neuwagen, selbst wenn zunehmend günstigere Elektromodelle unter 30.000 Euro auf den Markt kommen.

Ein alleinstehender kinderloser Arbeitnehmer in Nordrhein-Westfalen, dem bevölkerungsreichsten Bundesland, behält nach Steuern etwa 2.710 Euro netto. Dennoch stellt ein 30.000-Euro-Auto für viele eine erhebliche finanzielle Belastung dar.

Ziel der ausgeweiteten Subventionen ist es, Elektroautos für Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen zugänglicher zu machen. Der dreimilliardenschwere Fonds soll das Programm bis 2029 tragen. Die endgültigen Entscheidungen zu Förderbedingungen und Höhe der Zuschüsse stehen jedoch noch aus.

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