13 March 2026, 18:31

Bundeswehr startet großangelegte Militärübung in Mönchengladbach mit 80 Soldaten und Drohnen

Ein offenes deutsches Militärtagebuch aus dem frühen 20. Jahrhundert, gefüllt mit handgeschriebenem Text und Zahlen.

Bundeswehr startet großangelegte Militärübung in Mönchengladbach mit 80 Soldaten und Drohnen

Großangelegte Militärübung startet diesen Freitag in Mönchengladbach

Ab diesem Freitag findet in Mönchengladbach eine groß angelegte Militärübung statt. Die Bundeswehr wird eine Woche lang auf dem Gelände des ehemaligen Joint Headquarters (JHQ) Rheindahlen trainieren. Anwohner müssen mit lauten Geräuschen rechnen, doch die Behörden versichern, dass keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit besteht.

Die Übung erstreckt sich über 471 Hektar – eine Fläche, die etwa 660 Fußballfeldern entspricht. Beteiligt sind rund 80 Soldaten, 25 Fahrzeuge und acht Drohnen. Im Mittelpunkt steht die Erprobung von Kommunikationsabläufen unter nationalen und Bündnisverteidigungsbedingungen.

Das stillgelegte JHQ-Gelände in Rheindahlen wird seit seiner Schließung 2013 für Trainingszwecke genutzt. Die abgelegene, stadtähnliche Infrastruktur bietet realistische Übungsbedingungen. Auch Spezialeinheiten der Polizei und Katastrophenschutzteams nutzen das Areal regelmäßig für ihre Einsatztrainings.

Scharfe Munition kommt nicht zum Einsatz, es werden lediglich Platzpatronen verwendet. Die abgelegene Lage garantiert die Sicherheit der Bevölkerung während der Übung. Das Gelände ist seit Jahrzehnten Schauplatz militärischer Veranstaltungen, darunter der Internationale Militärwettkampf Mönchengladbach, der bereits seit über 40 Jahren stattfindet.

Die Übung dauert sieben Tage, wobei strenge Sicherheitsvorkehrungen gelten. Die Bundeswehr betont, dass die lauten Geräusche Teil der kontrollierten Ausbildung sind. Die aktuelle Übung knüpft an frühere Manöver an, darunter eine Bundeswehr-Übung 2026 mit vergleichbarem Personal- und Materialaufkommen.

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