Dortmund plant Timber als Özcan-Nachfolger – doch Feyenoord blockt noch
Lutz KühnertDortmund plant Timber als Özcan-Nachfolger – doch Feyenoord blockt noch
Borussia Dortmund hat Feyenoords Quinten Timber als möglichen Nachfolger für Salih Özcan im Visier. Der niederländische Verteidiger hat zwar noch einen Vertrag bis zum nächsten Sommer, drängt jedoch auf einen vorzeitigen Wechsel. Unterdessen ist Özcans Zukunft beim BVB ungewiss, nachdem er unter Trainer Niko Kovač in Ungnade gefallen ist.
Timber, niederländischer Nationalspieler, hat deutlich gemacht, dass er Feyenoord bereits im Januar verlassen möchte. Trotz der Bemühungen des Vereins, seinen Vertrag zu verlängern, strebt der 23-Jährige den Wechsel in eine der Top-Ligen Europas an. Seine Auftritte in der Europa League – darunter ein jüngstes Spiel in Deutschland – haben die Scouts Dortmunds auf ihn aufmerksam gemacht.
Das Interesse des BVB kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Klub seine Mannschaft verstärken will. Besonders in der Offensive lief es in dieser Saison nicht nach Plan, und die Erwartungen wurden bisher nicht erfüllt. Timber könnte die Position übernehmen, die derzeit Özcan innehat, dessen Vertrag noch bis Juni läuft. Bisher hat Dortmund jedoch noch kein offizielles Angebot für den Verteidiger vorgelegt.
Özcan hingegen wurde unter Kovač kaltgestellt und kam in dieser Saison lediglich zu vier Einwechslungen. Der BVB möchte ihn im Wintertransferfenster abgeben, doch seine Berater zeigen bisher keine Bereitschaft für einen Wechsel. Diese Situation zwingt den Klub, nach Alternativen Ausschau zu halten – und Timber rückt dabei als mögliche Lösung in den Fokus.
Feyenoord sträubt sich zwar, Timber mitten in der Saison zu verlieren, doch dessen Beharrlichkeit auf einen Wechsel könnte den Verein zum Handeln zwingen. Sollte Dortmund aktiv werden, müsste der Klub noch vor Vertragsende im nächsten Jahr eine Einigung aushandeln.
Timbers möglicher Wechsel würde für den BVB zwei Probleme lösen: die Mannschaft zu verstärken und einen nicht mehr gesetzten Spieler zu ersetzen. Nun muss der Verein entscheiden, ob er den Transfer bereits im Winter anstrebt oder bis zum nächsten Sommer wartet. Bisher liegt noch kein offizielles Angebot vor – die Zukunft beider Spieler bleibt damit vorerst offen.






