Essen plant mehr Sonntagsöffnungen für 2026 – diese Termine stehen fest
Lutz KühnertEssen plant mehr Sonntagsöffnungen für 2026 – diese Termine stehen fest
Essen plant verlängerte Öffnungszeiten an mehreren Sonntagen in der ersten Jahreshälfte 2026
Die Stadt Essen will im ersten Halbjahr 2026 an mehreren Sonntagen die Ladenöffnungszeiten verlängern. Diese Maßnahme folgt den Empfehlungen des Ausschusses für Rechtsangelegenheiten, öffentliche Sicherheit und Ordnung. Die verlängerten Öffnungszeiten fallen dabei mit lokalen Veranstaltungen wie Festivals und Märkten zusammen.
Die geplanten Termine beginnen am 1. März 2026 mit verlängerten Öffnungszeiten in der Innenstadt für den 3. Essener Wintertraum sowie in Werden für den Holländischen Stoff- und Tuchmarkt. Am 1. April profitiert Rüttenscheid von längeren Einkaufszeiten während der 6. Retro Classic, während auch Altenessen, Kettwig und Steele für ihre jeweiligen Veranstaltungen länger geöffnet haben.
Am 1. Mai findet in der Innenstadt das 28. Essen Original statt, begleitet von verlängerten Öffnungszeiten in Kettwig und Steele anlässlich ihrer Weinfeste. Der 1. Juni steht im Zeichen der 12. Rüttenscheider Kunstmeile und des 2. Werden Swings, bei denen die Geschäfte ebenfalls länger geöffnet bleiben. Schließlich gibt es am 1. Juli in Borbeck verlängerte Öffnungszeiten für das 27. Borbecker Weinfest und den 12. Borbecker Klassiktag.
Die Empfehlungen basieren auf dem Ladenschlussgesetz NRW, das bis zu 16 Sonntage pro Jahr für verlängerte Öffnungszeiten in der gesamten Stadt erlaubt. Jeder Einzelhandelsstandort darf dabei maximal an acht Sonntagen jährlich öffnen. Der Stadtrat wird die endgültige Entscheidung in seiner Februar-Sitzung treffen.
Sonntagsöffnungen sind in Essen bereits seit Langem üblich, und die neuen Termine setzen diese Praxis auch 2026 fort. Ziel der verlängerten Öffnungszeiten ist es, lokale Unternehmen während wichtiger Veranstaltungen zu unterstützen. Bei einer Genehmigung treten die Änderungen ab März 2026 in Kraft. Die endgültige Bestätigung der genauen Termine und Standorte erfolgt durch den Beschluss des Stadtrats.






