30 April 2026, 22:28

Evangeline Lilly verlässt Hollywood und attackiert Disney für Marvel-Entlassungen

Eingang zu Universal Studios Hollywood mit einem Bogen, einer Statue, Menschen, Bäumen, Gebäuden, einem Fahnenmast und einem bewölkten Himmel.

Evangeline Lilly verlässt Hollywood und attackiert Disney für Marvel-Entlassungen

Schauspielerin Evangeline Lilly kündigt Rückzug aus dem Schauspiel an und kritisiert Disney für Entlassungen bei Marvel Studios

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Die Schauspielerin Evangeline Lilly, bekannt für ihre Rolle als Hope van Dyne/Wasp im Marvel Cinematic Universe, hat ihren Rücktritt vom Schauspiel bekannt gegeben und gleichzeitig den Disney-Konzern für die jüngsten Entlassungen bei Marvel Studios scharf kritisiert. Die Schauspielerin wirft dem Unternehmen vor, die Menschen im Stich zu lassen, die maßgeblich zu seinem Erfolg beigetragen haben.

Im Juni 2024 bestätigte Lilly, sich aus der Schauspielerei zurückzuziehen. Ihr Abschied fällt mit Disneys Plan zusammen, rund 1.000 Stellen bei Marvel Studios abzubauen – eine Entscheidung, die sie öffentlich verurteilte. Sie argumentiert, das Unternehmen nutze seinen Einfluss, um genau jene Mitarbeiter zu entfernen, die seinen Aufstieg erst ermöglicht hätten.

Lilly setzt sich seit Langem für die betroffenen Künstler ein und würdigt deren Arbeit während der erfolgreichsten Jahre von Marvel. Gleichzeitig stellt sie Disneys zunehmenden Einsatz von KI-generierter Kunst infrage und warnt vor den Folgen für menschliche Kreativschaffende. Ihre Kritik richtet sich auch an die Politik in Kalifornien, die sie zum Handeln auffordert.

In ihren Stellungnahmen spart die Schauspielerin nicht mit harter Kritik: Sie wirft Disney Verrat an der Loyalität vor. Ihre Äußerungen spiegeln die Spannungen zwischen unternehmerischen Entscheidungen und den kreativen Teams hinter großen Franchises wider.

Mit Lillys Rückzug endet zwar ihre Schauspielkarriere, doch ihre Kritik an den Entlassungen bei Disney bleibt ein zentraler Diskussionspunkt. Die Stellenstreichungen haben zahlreiche Marvel-Künstler arbeitslos zurückgelassen, während ihre Forderungen nach Verantwortung sowohl den Konzern als auch die Politik unter Druck setzen. Die Entwicklung wirft grundsätzliche Fragen über die Zukunft kreativer Berufe in großen Filmstudios auf.

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