Fairer Kakao kommt per Rad nach Dormagen – ganz ohne CO₂-Emissionen
Fair gehandelter Kakao erreicht Dormagen – per Fahrrad und ohne CO₂-Ausstoß
Eine Gruppe Radfahrer hat eine ungewöhnliche Reise absolviert, um fair gehandelte Schokolade nach Dormagen zu bringen. Das Projekt mit dem Namen Schoko-Reise verband nachhaltigen Transport mit ethischem Handel: Die Kakaobohnen legten den Weg von der Dominikanischen Republik bis nach Deutschland komplett emissionsfrei zurück.
Die Reise begann mit dem Transport der Bohnen per Segelschiff von der Dominikanischen Republik nach Amsterdam. Die CO₂-neutrale Überfahrt sorgte dafür, dass der Rohstoff ohne ökologischen Fußabdruck ankam. In Amsterdam wurde er anschließend in einer solarbetriebenen Fabrik zu Schokolade verarbeitet.
Sieben Radfahrer aus Dormagen übernahmen dann den letzten Abschnitt: Sie transportierten die fertige Schokolade auf einer fünftägigen Tour zurück in ihre Heimatstadt. Für die letzte Etappe nutzten sie ein kommunales Lastenrad, um die Ware ans Ziel zu bringen.
Vor Ort empfing Lieselotte Heinz vom städtischen Umweltteam die Gruppe. Die Schokolade ist nun im Weltladen in der Kölner Straße erhältlich. Das Projekt zeigt, wie fairer Handel, Klimaschutz und grüne Mobilität Hand in Hand gehen können.
Die Schoko-Reise macht vor, wie Nachhaltigkeit konkret umsetzbar ist. Die Stadtverwaltung fördert weiterhin Fair-Trade-Initiativen im öffentlichen Leben. Die Schokolade steht nun den Bürgerinnen und Bürgern in Dormagen zum Kauf bereit.






