FDP-Vorsitz: Höne fordert Kubicki mit jungem Team heraus
Der Wettlauf um den Bundesvorsitz der FDP wird immer intensiver: Henning Höne, Landesvorsitzender der Partei in Nordrhein-Westfalen, hat seine Kandidatur erklärt. Damit stellt er sich gegen Wolfgang Kubicki, der ebenfalls den Spitzenposten anstrebt. Die Abstimmung soll auf dem Bundesparteitag Ende Mai stattfinden. Höne tritt gemeinsam mit Alena Trauschel an, einer 27-jährigen Politikerin aus Baden-Württemberg, die er als Generalsekretärin vorschlägt.
Höne wirbt für einen „Neuanfang“ der FDP und betont, die Partei brauche neue Impulse. Sollte er gewählt werden, plant er, Trauschel – die 2021 in den Landtag von Baden-Württemberg einzog – zur Generalsekretärin zu ernennen. Trauschel selbst spricht von der Chance der FDP, als reformorientierte Kraft in einer zunehmend von Populismus geprägten politischen Landschaft zu agieren.
In Hönes vorgeschlagenem Vorstandsteam wären zudem Susanne Seehofer und Svenja Hahn vertreten. Sein Konkurrent Kubicki hat bereits signalisiert, im Falle eines Sieges Martin Hagen zum Generalsekretär machen zu wollen.
Die Entscheidung über die Parteispitze fällt auf dem FDP-Bundesparteitag Ende Mai. Beide Kandidaten werben derzeit um die Unterstützung der Delegierten. Das Votum wird nicht nur über den nächsten Vorsitzenden entscheiden, sondern auch die künftige Ausrichtung der Partei prägen. Hönes Team, einschließlich Trauschel, setzt auf einen jüngeren, reformfreudigen Kurs. Die letzte Entscheidung liegt bei den FDP-Delegierten auf der anstehenden Konferenz.






