Friedensradtour verbindet Münster und Osnabrück für Leprahilfe im Globalen Süden
Anto StumpfFriedensradtour verbindet Münster und Osnabrück für Leprahilfe im Globalen Süden
Eine Delegation der DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe traf sich mit Münster Oberbürgermeisterin Angela Stähler im Friedenssaal des Historischen Rathauses. Der Besuch stand im Rahmen der Friedensradtour, einer Benefizveranstaltung, die Spenden für die Leprahilfe im Globalen Süden sammelt. Radfahrer aus Münster und Osnabrück beteiligten sich ebenfalls und überbrachten Friedensbotschaften zwischen den beiden Städten.
Am 27. September 2022 starteten die Radler von den Rathäusern in Münster und Osnabrück. Ihre Route führte sie unter anderem nach Lengerich, wo sie Briefe zwischen den Bürgermeisterinnen beider Städte austauschten. Münster Oberbürgermeister Markus Lewe richtete eine Botschaft an Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter, in der er die gemeinsamen Werte des Westfälischen Friedens und die Bedeutung von Einheit betonte.
Pötter antwortete mit herzlichen Wünschen für den Erfolg der Radtour. Ziel der Münsteraner Gruppe war schließlich das Lepra-Museum in Kinderhaus. Während der gesamten Fahrt setzten sich die Teilnehmer für mehr Bewusstsein und Spenden für die Leprahilfe in Entwicklungsregionen ein.
Die Veranstaltung verband einen historischen Bezug zum Frieden mit einem modernen Aufruf zur Solidarität. Die Radfahrer transportierten nicht nur Briefe, sondern auch das gemeinsame Ziel, globale Gesundheitsinitiativen zu unterstützen.
Die Friedensradtour brachte Verantwortungsträger, Radfahrer und Hilfsarbeiter zu einem Aktionstag zusammen. Die ausgetauschten Schreiben festigten die Verbindungen zwischen Münster und Osnabrück und warben gleichzeitig für eine humanitäre Sache. Die während der Tour gesammelten Spenden kommen direkt Leprahilfe-Projekten im Globalen Süden zugute.






