10 April 2026, 12:31

Gewalt und Festnahmen überschatten den zweiten Tag der Soester Kirmes

Eine große Menschenmenge steht hinter Metallabsperrungen auf einer Straße, einige halten Kameras, mit Gebäuden, Bäumen und Laternen im Hintergrund bei klarem Himmel.

Gewalt und Festnahmen überschatten den zweiten Tag der Soester Kirmes

Zweiter Tag der Soester Allerheiligenkirmes lockt große Menschenmassen bei sonnigem Wetter – doch Gewalt und Festnahmen trüben das Fest

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Der zweite Tag der Soester Allerheiligenkirmes zog unter strahlend blauem Himmel zahlreiche Besucher an. Doch das Volksfest wurde auch von mehreren gewalttätigen Vorfällen und Festnahmen überschattet. Die Polizei hatte es mit Körperverletzungen, einem Raubüberfall und Meldungen über den Einsatz von K.-o.-Tropfen zu tun.

Ein 37-jähriger Rettungssanitäter wurde von einem 25-jährigen Mann aus Paderborn angegriffen – ausgerechnet von einem Patienten, den er zuvor medizinisch versorgt hatte. Das Opfer musste nach der Attacke notärztlich ins Krankenhaus gebracht werden. Zeugen konnten den Täter nicht identifizieren.

In einem weiteren Vorfall erlitt ein 25-jähriger Mann aus Osnabrück schwere Verletzungen, als ein unbekannter Angreifer in der Severinstraße eine Glaskaraffe auf ihn warf. Unterdessen wurde ein 62-jähriger Mann aus Anröchte vorläufig wegen Raubes festgenommen, nachdem er Geld aus der Kasse einer Kneipe gestohlen hatte.

Auf dem Kirmesgelände registrierte die Polizei 13 Körperverletzungen und erteilte 20 Personen Platzverweise. Eine 21-jährige Frau aus Delbrück soll während des Besuchs der Kirmes vermutlich K.-o.-Tropfen verabreicht bekommen haben. Drei Personen wurden in Gewahrsam genommen, um weitere Straftaten zu verhindern.

Trotz der Zwischenfälle ging das Volksfest weiter, während die Polizei mit sichtbarer Präsenz für Ordnung sorgte. Die Ermittlungen zu den Körperverletzungen, dem Raub und dem Verdacht auf K.-o.-Tropfen laufen noch. Die Behörden rufen Zeugen auf, sich mit Hinweisen zu melden.

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