11 April 2026, 12:30

Polizei Mönchengladbach kämpft mit harten Kontrollen für mehr Fußgängersicherheit

Vielbefahrene Straße mit einem "Vorsicht Schweres Gerät Kreuzung"-Schild, Fahrzeugen, Fußgängern, Strommasten, Baustellen, Bäumen und bewölktem Himmel.

Polizei Mönchengladbach kämpft mit harten Kontrollen für mehr Fußgängersicherheit

Polizei Mönchengladbach intensiviert Maßnahmen für mehr Fußgängersicherheit während der Verkehrsicherheitswoche in Nordrhein-Westfalen

Während der Verkehrsicherheitswoche Nordrhein-Westfalens vom 27. Oktober bis 2. November setzte die Polizei Mönchengladbach gezielte Aktionen zur Verbesserung der Sicherheit von Fußgängern um. Im Fokus standen dabei die erhöhten Risiken in den dunkleren Herbst- und Wintermonaten. Beamte gingen auf die Öffentlichkeit zu und kontrollierten gleichzeitig die Einhaltung der Verkehrsregeln – insbesondere in Schulnähe und stark frequentierten Innenstadtbereichen.

Im Rahmen der Operation wurden 113 Verkehrsverstöße dokumentiert, darunter 49 Verwarnungen und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Zudem wurden zwei Strafanzeigen erstattet – eine gegen einen Fußgänger, eine weitere gegen einen Autofahrer, dessen Verhalten Fußgänger gefährdete.

Die Kontrollen konzentrierten sich auf besonders riskante Zonen wie Schulumgebungen und städtische Zentren. Ziel war es, das Sicherheitsgefühl der Fußgänger zu stärken und gleichzeitig für typische Gefahrenquellen zu sensibilisieren. Als präventive Maßnahme verteilten die Beamten reflektierende Snap-Armbänder an Kinder und Jugendliche, um ihre Sichtbarkeit bei schlechten Lichtverhältnissen zu erhöhen.

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Neben footgängerbezogenen Verstößen registrierte die Polizei weitere Delikte – von Fahren ohne Führerschein bis hin zur Nutzung des Handys am Steuer. Vor Ort zeigten Eltern große Unterstützung für die Sicherheitsmaßnahmen und unterstrichen damit die Bedeutung der Kampagne.

Die Initiative folgt auf ein besorgniserregendes Jahr für Fußgängerunfälle in Mönchengladbach: 2024 waren bereits 136 Fußgänger in Verkehrsunfälle verwickelt, vier von ihnen kamen ums Leben.

Die einwöchige Aktion machte deutlich, wie groß die Gefahren für Fußgänger insbesondere in der dunklen Jahreszeit bleiben. Durch Strafen, Verwarnungen und Aufklärungsarbeit soll die Unfallzahl langfristig gesenkt werden. Mit öffentlicher Rückendeckung und gezielten Kontrollen hoffen die Behörden, in den kommenden Monaten eine spürbare Verbesserung zu erreichen.

Quelle