Hamm kämpft um 10.000 Euro für faire Handelsprojekte im Publikumsvoting
Reza HendriksHamm kämpft um 10.000 Euro für faire Handelsprojekte im Publikumsvoting
Hamm ist im Rennen um den Publikumspreis im Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels 2025“. Sollte die Stadt die Online-Abstimmung gewinnen, könnte sie 10.000 Euro für neue Fair-Trade-Projekte sichern. Diese Auszeichnung unterstreicht Hamms langjähriges Engagement für ethische und nachhaltige Praktiken.
Seit Jahren trägt Hamm den Titel „Fairtrade-Stadt“ und setzt sich aktiv für eine ökologisch faire Beschaffung ein. Als eine der ersten Unterzeichnerinnen der „Charta Fair Metropole Ruhr 2030“ hat die Stadt konsequent auf nachhaltige Handelsbedingungen hingearbeitet. Zu ihren Maßnahmen gehören ein detaillierter Leitfaden zur ökologisch fairen Beschaffung sowie der Verkauf von lokal vermarktetem Fair-Trade-Kaffee und -Schokolade.
Ehrenamtliche, Politiker:innen und Stadtverantwortliche arbeiten Hand in Hand, um den fairen Handel in Hamm zu stärken. Sechs der sieben Jugendzentren der Stadt tragen bereits das Fairtrade-Siegel, das siebte soll bald folgen. Mit dem Projekt „Fair Play für die Fünf“ bewies Hamm zudem sein Engagement: Die Stadt erwarb 1.000 fair produzierte Fußballbälle zu je fünf Euro.
Der Preis „Hauptstadt des Fairen Handels“ zeichnet seit 2003 Städte, Gemeinden und Landkreise aus, die faire und nachhaltige Beschaffung vorantreiben. Hamms aktuelle Bewerbung um den Publikumspreis spiegelt die anhaltende Hingabe der Stadt für ethischen Handel und bürgerschaftliche Initiativen wider. Die 10.000 Euro würden bei einem Sieg in die Finanzierung neuer Fair-Trade-Projekte fließen. Mit starker lokaler Unterstützung und einer langen Tradition nachhaltigen Handelns hängt der Erfolg nun von der Bürgerbeteiligung ab. Das Preisgeld käme direkt Projekten zugute, die den fairen Handel in der Region ausbauen sollen.






