23 May 2026, 22:33

Kölner Opernhaus: Von 253 Millionen auf 1,5 Milliarden Euro – und ein Jahr Verzögerung

Aufgrund schwerwiegender Misswirtschaft: Kölner Bühnen sollen im September 2026 eröffnet werden

Kölner Opernhaus: Von 253 Millionen auf 1,5 Milliarden Euro – und ein Jahr Verzögerung

Die Sanierung des Kölner Opernhauses und Schauspielhauses ist von massiven Verzögerungen und explodierenden Kosten geprägt. Ursprünglich mit 253 Millionen Euro veranschlagt, beläuft sich das Projekt nun auf 1,5 Milliarden Euro. Die Stadt hat den Eröffnungstermin auf den 24. September 2026 festgelegt – fast ein Jahr nach Abschluss der Bauarbeiten.

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Die Pläne zur Modernisierung der beiden Häuser begannen mit einer Kostenschätzung von 253 Millionen Euro. Doch Planungsfehler und die Notwendigkeit von Teilabrissen trieben die Ausgaben auf rund 800 Millionen Euro in die Höhe. Weitere Posten wie Finanzierungskosten und interimistische Spielstätten ließen die Gesamtkosten schließlich auf 1,5 Milliarden Euro anwachsen.

Die Bauarbeiten sollen bis Ende 2025 abgeschlossen sein. Dennoch werden die Häuser erst am 24. September 2026 für das Publikum öffnen. Die Verzögerung dient der Feinabstimmung und den letzten Vorbereitungen vor der feierlichen Wiedereröffnung.

Mit einer Endsumme von 1,5 Milliarden Euro liegt das Projekt weit über den ursprünglichen Prognosen. Nach dem Baubschluss Ende 2025 wird sich die Stadt auf die Fertigstellung der Spielstätten für die Rückkehr des Spielbetriebs konzentrieren. Besucher können die Wiederaufnahme der Vorstellungen im Herbst 2026 erwarten.

Quelle