26 March 2026, 16:31

Kreis Herford fördert inklusive Ausbildungen mit Praxisbeispielen und Netzwerk-Event

Offenes Buch mit dem Titel "Mechanic Institution, for the Advantage of Masters, Journeymen, and Apprenticeships", wahrscheinlich ein Vorschlag zur Gründung einer mechanischen Institution.

Kreis Herford fördert inklusive Ausbildungen mit Praxisbeispielen und Netzwerk-Event

Veranstaltung im Kreis Herford unterstreicht Bedeutung inklusiver Ausbildungen

Eine neue Veranstaltung im Kreis Herford rückt die Bedeutung inklusiver Berufsausbildungen in den Fokus. Organisiert von der Arbeitsgruppe Arbeit & Beschäftigung des Kreises Herford findet die Zusammenkunft am 20. April 2026 im Berufskollegzentrum Herford statt. Lokale Unternehmen und Fachleute teilen dort ihr Wissen, wie Ausbildungsprogramme für alle zugänglicher gestaltet werden können.

Die Veranstaltung dauert von 15:00 bis 17:00 Uhr und findet in der Cafeteria des Berufskollegs statt. Eröffnet wird die Session von Landrat Mirco Schmidt, gefolgt von einem Impulsvortrag von Magdalena Weinsziehr vom Bundesverband Inklusive Unternehmen e.V. Sie wird über die Vorteile inklusiver Ausbildungen sprechen.

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Anschließend haben die Teilnehmer:innen im Rahmen eines World Cafés die Möglichkeit, sich auszutauschen und zu vernetzen. Vor Ort stehen zudem Expert:innen verschiedener Organisationen für individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung.

Mehrere regionale Betriebe präsentieren ihre Erfolgsgeschichten: So bildete das Gut Steinbeck in Bad Salzuflen eine junge Frau zur Pferdewirtin aus. Der Lippische Kombi Service bildet derzeit eine weitere junge Frau zur Fachkraft im Gastgewerbe (Küche) aus. Das Unternehmen G.-L. Metallbau in Kirchlengern begleitete erfolgreich einen jungen Mann mit Lernschwierigkeiten auf seinem Weg zum Facharbeiter für Metallbau.

Ziel der Veranstaltung ist es, mehr Unternehmen zu motivieren, inklusive Ausbildungsmodelle umzusetzen. Die Teilnehmenden erhalten praktische Beispiele und Fachwissen, um Auszubildende mit unterschiedlichen Bedürfnissen zu unterstützen. Die Organisator:innen hoffen, dass die Diskussionen zu mehr inklusiven Ausbildungsplätzen in der gesamten Region führen.

Quelle