11 June 2026, 08:22

Kultur in Österreich: Kürzungen treffen Museen, Bundestheater bleiben stabil

Stabile Finanzierung bedeutet 'einen echten Einschnitt' für die Kultur

Kultur in Österreich: Kürzungen treffen Museen, Bundestheater bleiben stabil

Das Burgtheater hat unter der Regie von Stefan Bachmann seine neueste Produktion, Haut um Haut, auf die Bühne gebracht. Unterdessen steht Österreichs Kunst- und Kulturbranche vor Veränderungen bei der Finanzierung, da die laufenden Verhandlungen die Budgets für die nächsten zwei Jahre prägen.

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Bei den jüngsten Gesprächen konnte eine drastische Kürzung der Mittel für Kunst und Kultur abgewendet werden. Dennoch wird das Budget des Sektors 2027 um 3,3 Prozent auf 181 Millionen Euro sinken. Der Denkmalschutz verzeichnet einen geringeren Rückgang und verliert eine Million Euro, sodass das Budget bei 54 Millionen Euro liegen wird.

Die Bundermuseen erhalten in den Jahren 2027 und 2028 jährlich 151,2 Millionen Euro. Besonders betroffen ist das Budget für die Sanierung des Museums für Volkskunde: Hier wurden die Mittel um 11,4 Millionen Euro gekürzt. Die Finanzierung des Österreichischen Filminstituts bleibt hingegen gesichert – für 2027 und 2028 sind jeweils 37 Millionen Euro vorgesehen.

Die Basisförderung für die Bundestheater bleibt mit 204,2 Millionen Euro für die nächsten zwei Jahre unverändert. Auch das Programm FISAplus wird während der gesamten Budgetperiode auf dem aktuellen Niveau gehalten.

Die Anpassungen bedeuten, dass die meisten Kultureinrichtungen mit leicht reduzierten Ressourcen auskommen müssen. Während die Finanzierung zentraler Bereiche wie der Bundestheater und des Films stabil bleibt, tragen vor allem Museen und Denkmalschutzprojekte die größten Kürzungen.

Quelle