Mönchengladbachs Energiebericht 2024: Mehr Kosten, weniger CO₂ – was sich ändert
Anto StumpfMönchengladbachs Energiebericht 2024: Mehr Kosten, weniger CO₂ – was sich ändert
Mönchengladbach legt Energiebericht 2024 vor: Leichte Veränderungen bei Verbrauch und Kosten
Die Stadt Mönchengladbach hat ihren Energiebericht für das Jahr 2024 veröffentlicht, der geringe Schwankungen beim Verbrauch und den Kosten aufzeigt. Für die kommunalen Gebäude gab die Stadt 10,7 Millionen Euro für Energie aus – eine Steigerung um 1,5 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch sank der CO₂-Fußabdruck dieser Immobilien leicht um 0,33 %.
Der Stromverbrauch in den städtischen Gebäuden blieb mit 13,32 Millionen Kilowattstunden (kWh) stabil. Schulen hatten daran einen Anteil von fast der Hälfte: Sie verbrauchten 49 % des gesamten Stroms. Der Erdgasverbrauch blieb nahezu unverändert, mit einem minimalen Rückgang von 2 % auf 50,4 Millionen kWh. Auch hier waren Schulen die größten Verbraucher und nutzten 62,5 % der Gesamtmenge.
Der Heizölverbrauch stieg auf 6 Millionen kWh und erreichte damit wieder das erwartete Niveau, nachdem es 2022 aufgrund ungewöhnlicher Lagerbestände zu Verzerrungen gekommen war. Gleichzeitig treibt die Stadt Energieeinsparprojekte voran: Eine kürzlich durchgeführte Modernisierung der Beleuchtung im Wert von 850.000 Euro wurde zu 50 % aus einem Bundesförderprogramm finanziert.
Geplant sind weitere Maßnahmen wie die Modernisierung von Heizungsanlagen, die Installation von Lüftungsanlagen und die Sanierung von Dächern mit Solaranlagen. In diesem Jahr sollen 15 kommunale Gebäude mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden, die bis zu 1 Million kWh Strom für den Eigenbedarf erzeugen sollen. Zudem wurden in den vergangenen zwei Jahren die Energiemonitoring- und Gebäudeautomationssysteme der Stadt verbessert.
Die gesamten Energieausgaben der Stadt beliefen sich 2024 auf 10,7 Millionen Euro – ein Anstieg um 1,5 Millionen Euro gegenüber 2023. Während der Verbrauch weitgehend konstant blieb, verringerte sich der CO₂-Fußabdruck der kommunalen Gebäude um 0,33 %. Durch die geplanten Sanierungen und Solaranlagen soll der Energieverbrauch in den kommenden Jahren weiter sinken.






