NRW-Bahnen reduzieren Zugausfälle drastisch – doch der Personalmangel bleibt
Reza HendriksNRW-Bahnen reduzieren Zugausfälle drastisch – doch der Personalmangel bleibt
Bahngesellschaften in Nordrhein-Westfalen haben kurzfristige Zugausfälle aufgrund von Personalmangel deutlich reduziert. Dies folgt auf einen deutlichen Rückgang der Störungen auf mehreren wichtigen Strecken zwischen Januar und März 2023 im Vergleich zum Vorjahr.
Beim Rhein-Münsterland-Express (RE 7) gingen spontane Ausfälle um 71 Prozent zurück. Die Rhein-Wupper-Bahn (RB 48) verzeichnete im selben Zeitraum einen Rückgang um 72 Prozent. Die Ostwestfalen-Bahn (RB 72) erreichte sogar eine Verringerung um 82 Prozent.
Um die Zuverlässigkeit zu erhöhen, reduzierten die Verkehrsbehörden in NRW das geplante Angebot auf den am stärksten betroffenen Strecken. Dadurch verkehrten zwar etwa 4 Prozent weniger Züge insgesamt, doch die verbleibenden Verbindungen wurden für Fahrgäste planbarer.
Ziel ist es, bis Dezember 2025 auf möglichst vielen Linien wieder den vollen Fahrplan anzubieten. Bis 2026 soll dann das ursprüngliche Angebot zu 100 Prozent wiederhergestellt sein. Dennoch bleibt noch viel zu tun, um den anhaltenden Fachkräftemangel in der Bahnbranche zu bewältigen.






