15 May 2026, 08:37

NRW verschärft Kampf gegen Afrikanische Schweinepest mit Zäunen und Drohnen

Ein Plakat mit der Aufschrift "Der Landkreis Wiltshire, das Tierseuchengesetz von 1878" gibt bekannt, dass eine Schweinepest ausgebrochen ist.

NRW verschärft Kampf gegen Afrikanische Schweinepest mit Zäunen und Drohnen

Behörden in Nordrhein-Westfalen verstärken Maßnahmen gegen Afrikanische Schweinepest

Nach neuen Fällen bei Wildschweinen verschärfen die Behörden in Nordrhein-Westfalen die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Im Kreis Olpe und im Kreis Siegen-Wittgenstein wurden seit dem ersten Nachweis in Kirchhundem vor dreieinhalb Monaten etwa 170 infizierte Tiere registriert. Um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, kommen nun Zäune, Drohnen und gezielte Suchaktionen zum Einsatz.

In den betroffenen Regionen gelten verschärfte Eindämmungsmaßnahmen. Es wurden Sperrzonen eingerichtet, und ein 114 Kilometer langer Schutzzaun umschließt ein Kerngebiet von rund 143.000 Hektar. Geplant ist eine Verlängerung des Zauns um weitere 25 Kilometer, um die Bewegungsfreiheit der Tiere weiter einzuschränken.

Suchtrupps und Drohnen durchkämmen eingezäunte und angrenzende Gebiete nach Wildschweinkadavern. Besonders im Fokus stehen Brachflächen, auf denen kranke Tiere oft Kühlung suchen. Die örtlichen Kreise haben zudem die koordinierten Bejagungen intensiviert, um den Wildschweinbestand zu verringern und das Infektionsrisiko zu senken.

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Zur finanziellen Unterstützung hat Nordrhein-Westfalen einen Wechsel eingereicht, der den Kreisen die notwendigen Ausgaben für die ASP-Bekämpfung erstattet. So sollen die Mittel für die laufenden Maßnahmen gesichert werden.

Mit dem Ausbau der Zäune, der Kadaversuche und der Bestandsregulierung soll verhindert werden, dass sich die Schweinepest weiter ausbreitet. Aktuelle Entwicklungen werden täglich im offiziellen Newsletter veröffentlicht. Die Behörden beobachten die betroffenen Zonen weiterhin genau, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Quelle