07 June 2026, 00:26

Piers Morgan warnt vor Deepfakes und kritisiert SXSW London scharf

Piers Morgan: KI ist so mächtig, dass eine Deepfake-Version von mir sogar meine eigene Mutter getäuscht hat - SXSW London

Piers Morgan warnt vor Deepfakes und kritisiert SXSW London scharf

Piers Morgan hat Bedenken hinsichtlich der Verbreitung von KI-generierten Deepfake-Videos geäußert, die ihn im Internet nachahmen. Der Moderator kritisierte zudem die SXSW London dafür, den YouTube-Kommentator Cenk Uygur nicht in Schutz genommen zu haben, nachdem diesem die Einreise nach Großbritannien verweigert worden war. Beide Vorfälle haben eine breitere Debatte über Meinungsfreiheit und digitale Täuschung ausgelöst.

Morgan wies kürzlich auf das wachsende Problem von Deepfake-Clips auf Plattformen wie TikTok hin. Berichten zufolge erkannte selbst seine Mutter ein gefälschtes Video von ihm nicht als Fälschung – ein Beleg dafür, wie überzeugend die Technologie mittlerweile ist. Der Moderator gab zu, dass er Online-Inhalten inzwischen misstraut, ein Gefühl, das auch die Sängerin Katherine Jenkins teilt, die mit ähnlichen Problemen konfrontiert war.

Die SXSW London, auf der derzeit über 800 Redner und Künstler auftreten, betont ihre Rolle als Plattform für vielfältige Stimmen. Die Veranstalter erklärten, dass Entscheidungen über die Einreise nach Großbritannien beim Innenministerium lägen und nicht in der Verantwortung des Festivals. Dennoch zeigte sich Morgan enttäuscht, dass sich die SXSW London nicht öffentlich hinter Uygur stellte, nachdem diesem und seinem Neffen Hasan Piker die Einreise verweigert worden war.

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Trotz seiner Sorgen über KI bleibt Morgan von seinen eigenen Fähigkeiten überzeugt. Er behauptet, in Debatten nach wie vor überzeugender zu sein als künstliche Intelligenz – zumindest vorerst.

Die Diskussion über Deepfakes und Meinungsfreiheit nimmt weiter an Fahrt auf, wobei Morgans Fall die Herausforderungen bei der Überprüfung von Online-Inhalten verdeutlicht. Die SXSW London hingegen hält an ihrer Position fest, offene Debatten zu fördern, auch wenn Einreisebeschränkungen außerhalb ihres Einflussbereichs liegen. Die Entscheidungen des Innenministeriums zu den Einreiseverboten für Uygur und Piker bleiben unverändert.

Quelle