Pitzi Müllers Sturz: Vom GNTM-Star zum Skandal-Kandidaten
Pitzi Müller wurde 2024 als erster männlicher Teilnehmer bei Germany's Next Topmodel (GNTM) einem breiten Publikum bekannt. Das Model und Friseur fiel schnell durch seine selbstbewusste Laufstegpräsenz und innovative Styling-Ideen auf. Doch seine Zeit bei der Show endete abrupt – überschattet von schweren Vorwürfen wegen Fehlverhaltens.
Schon vor seiner Teilnahme bei GNTM hatte sich Müller in der Modebranche einen Namen gemacht. Er arbeitete mit renommierten Designern wie Jean Paul Gaultier und Jasmine Rbas zusammen. Sein in Berlin ansässiges Studio Tapepit spezialisiert sich auf Haarverlängerungen und avantgardistisches Styling.
In der Show brachte Müller einen frischen, modernen Ansatz in die Kampagnen-Shootings ein. Seine markanten Looks und sein selbstsicheres Auftreten machten ihn zu einem der auffälligsten Kandidaten. Doch seine Teilnahme nahm eine kontroverse Wende, als mehrere Vorwürfe öffentlich wurden.
Müller wurde beschuldigt, sich unangemessen gegenüber Frauen verhalten zu haben, darunter auch Belästigungen von Mitkandidatinnen. Weitere Anschuldigungen betrafen homophobe Gewalt und Drogenkonsum während der Dreharbeiten. Sowohl Müller als auch der Sender ProSieben nahmen öffentlich Stellung – der Kandidat wies alle Vorwürfe entschlossen zurück. Trotz seiner Dementis führte die Affäre schließlich zu seinem Ausschluss aus dem Wettbewerb.
Die Vorwürfe warfen einen Schatten auf Müllers Karriere-Durchbruch bei GNTM. Sein Rauswurf markierte einen seltenen Fall, in dem ein Teilnehmer aufgrund von Fehlverhaltensvorwürfen die Show verlassen musste. Der Fall lenkte seitdem die Aufmerksamkeit auf Verhaltensstandards in Reality-TV-Formaten.






