23 May 2026, 00:40

Polizei Mönchengladbach sammelt dringend Spenden für obdachlose Frauen vor dem Winter

POL-MG: Polizei Mönchengladbach unterstützt Frauenprojekt der Diakonie

Polizei Mönchengladbach sammelt dringend Spenden für obdachlose Frauen vor dem Winter

Die Polizei Mönchengladbach hat eine Initiative ins Leben gerufen, um obdachlosen Frauen in der Stadt zu helfen. Beamtinnen und Beamte sowie deren Angehörige sammelten dringend benötigte Sachspenden, um Bedürftige vor dem nahenden Winter zu unterstützen. Die Spenden werden über das Frauenprojekt der Diakonie verteilt, das sich an eine besonders verletzliche Gruppe richtet, die von herkömmlichen Hilfsprogrammen oft übersehen wird.

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Die Aktion entstand, nachdem die Polizei beschlossen hatte, das Frauenprojekt des Diakonischen Werks Mönchengladbach zu unterstützen. Die Einsatzkräfte und ihre Familien sammelten warme Kleidung, Hygieneartikel, Lebensmittel, Schlafsäcke und Isomatten. Ihr Engagement ergab über 30 Umzugskartons voller Spenden, die offiziell von Kriminalrätin Rebekka Höfken und Polizeidirektorin Melanie Brandtner übergeben wurden.

Die Diakonie wird die Sachspenden nun an obdachlose Frauen in der gesamten Stadt verteilen. Brigitte Bloschak, Leiterin der Abteilung für Wohnungsnotfallhilfe, begrüßte das Engagement der Polizei und betonte, dass viele betroffene Frauen für traditionelle Hilfsangebote unsichtbar blieben. Das Projekt zielt darauf ab, ihre Situation durch die Bereitstellung von Alltagsgrundbedarf zu stabilisieren und eine weitere Verschlechterung zu verhindern.

Weiterhin werden dringend Spenden benötigt, insbesondere Winterkleidung. Bürgerinnen und Bürger können montags und mittwochs zwischen 9 und 11 Uhr in der Oskar-Kühlen-Straße Sachspenden abgeben.

Die Polizeispenden helfen obdachlosen Frauen, sich auf die bevorstehende kalte Jahreszeit vorzubereiten. Über das Frauenprojekt stellt die Diakonie sicher, dass sie lebenswichtige Unterstützung erhalten. Die Initiative unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, Menschen zu erreichen, die im Stadtbild oft unsichtbar bleiben.

Quelle