06 May 2026, 22:27

Polizei stoppt Lkw mit maroden Achsen und gefälschten Papieren in NRW

Das Innere eines verrosteten, baufälligen Lastwagens mit sichtbaren Gebrauchsspuren, vor Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

Polizei stoppt Lkw mit maroden Achsen und gefälschten Papieren in NRW

Polizeikontrollen an zwei Raststätten in Nordrhein-Westfalen decken zahlreiche Verstöße von Lkw-Fahrern auf

Bei Kontrollen an zwei Rastanlagen in Nordrhein-Westfalen wurden schwerwiegende Verstöße von Lastwagenfahrern aufgedeckt. Fünf Lkw durften wegen gravierender Sicherheitsmängel ihre Fahrt nicht fortsetzen. Zu den festgestellten Verstößen zählten verrostete Achsen, gefälschte Dokumente sowie unsachgemäß gesicherte Gefahrgüter.

Am Rastplatz Fuchsgrund wurde ein litauischer Fahrer angehalten, nachdem Inspektoren an der Achse seines Anhängers starke Rostschäden festgestellt hatten. Die Korrosion war so schwerwiegend, dass die Ladung auf ein anderes Fahrzeug umgeladen werden musste. Gegen den Fahrer wurden zudem Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet; er hinterlegte eine Sicherheitsleistung in Höhe von 2.000 Euro.

Ein 43-jähriger polnischer Fahrer wurde an derselben Raststätte gestoppt, weil er Gefahrgüter in unsachgemäß gesicherten Behältern transportierte. Dabei stellte sich heraus, dass er einen gefälschten ukrainischen Führerschein verwendete. Für das eingeleitete Strafverfahren musste er eine Kaution von 600 Euro hinterlegen. Vier weitere Personen, die an der Beladung beteiligt waren, müssen nun mit ordnungsrechtlichen Konsequenzen rechnen.

An der Raststätte Gütersloh Nord wurde ein weiterer polnischer Fahrer wegen schwerwiegender technischer Mängel an der Weiterfahrt gehindert. Sein Lkw wies stark abgenutzte Bremsbeläge und ein korrodiertes Druckluftreservoir im Bremssystem auf. An beiden Kontrollorten lagen die meisten Verstöße in der Missachtung sozialrechtlicher Vorschriften – viele Fahrer hatten die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten.

Insgesamt wurden fünf Fahrer wegen technischer Defekte oder mangelhaft gesicherter Ladung vorläufig stillgelegt. Zudem wurden zahlreiche Bußgelder wegen unzureichender Ladungssicherung verhängt.

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Die gemeinsame Aktion führte dazu, dass mehrere Lkw bis zur Behebung der Mängel nicht weiterfahren durften. Den Fahrern drohen nun ordnungs- und strafrechtliche Verfahren, wobei Sicherheitsleistungen in Höhe mehrerer tausend Euro hinterlegt wurden. Die Behörden betonten, künftig noch konsequenter gegen Verstöße bei der Sicherheit und Dokumentation von Schwerlastverkehr vorzugehen.

Quelle