Revolutionäre Kartonverpackungen senken CO₂-Fußabdruck um 44 Prozent
Elopak, Orkla Home and Personal Care und Dow bringen nachhaltige Kartonverpackungen auf den Markt
Die neuen Verpackungen kombinieren recycelten Polyethylen-Kunststoff mit biozirkulären Polymeren und reduzieren so den Bedarf an fossilen Rohstoffen. Die Lösung ist Teil einer breiteren Initiative, um den CO₂-Fußabdruck von Konsumgütern zu verringern.
Die Kartons bestehen aus einer Mischung von 30 Prozent mechanisch recyceltem Kunststoff und 70 Prozent biozirkulären Rohstoffen. Diese stammen aus Abfallströmen wie pflanzlichen Ölresten und stehen nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion. Sämtliche Materialien werden nach strengen Nachhaltigkeitskriterien zertifiziert und zugewiesen.
Das Herstellungsverfahren basiert auf dem CirculenRenew-Portfolio von LyondellBasell, das nach dem Mass-Balance-Ansatz arbeitet. Diese Methode ermöglicht im Vergleich zu herkömmlichen, erdölbasierten Alternativen eine 44 Prozent geringere CO₂-Bilanz. Unterdessen hat INEOS Olefins & Polymers am Standort Lavera in Frankreich kürzlich die ersten Lieferungen von Pyrolyseöl erhalten, um recycelte Polymere herzustellen.
In einer weiteren Entwicklung haben Henkel und LyondellBasell gemeinsam einen Kunststoffkäfig auf Basis erneuerbarer Rohstoffe für Henkels WC Frisch/Bref-Toilettenrandblöcke entwickelt. Beide Unternehmen werden ihre neuesten Innovationen auf der K 2025 in Düsseldorf vom 8. bis 15. Oktober präsentieren.
Die neuen Verpackungen und Materialien zielen darauf ab, die Umweltbelastung zu senken, ohne dabei an Leistung einzubüßen. Die beteiligten Unternehmen erweitern den Einsatz von recycelten und biobasierten Rohstoffen, um ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Diese Bemühungen spiegeln einen grundlegenden Wandel hin zu kreislauforientierten Produktionsmethoden wider.






