17 April 2026, 08:27

Rückruf von Tiefkühl-Bratwürsten: Bakteriengefahr in neun Bundesländern

Vitrine voller verschiedener gefrorener Fleischwaren in Plastikbehältern, jeweils mit einem Preisschild versehen.

Rückruf von Tiefkühl-Bratwürsten: Bakteriengefahr in neun Bundesländern

Großflächiger Rückruf von Tiefkühl-Bratwürsten in neun Bundesländern

Der Hersteller Monolith Frost GmbH hat einen Rückruf für seine "Dicke Bratwurst, tiefgekühlt" in neun deutschen Bundesländern eingeleitet. Kunden werden vor einer möglichen bakteriellen Verunreinigung des Produkts gewarnt und aufgefordert, ihre Gefrierfächer umgehend auf betroffene Chargen zu überprüfen.

Betroffen sind 1.000-Gramm-Packungen der "Dicken Bratwurst, tiefgekühlt" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 19. Januar 2026. Das in Leopoldshöhe (Nordrhein-Westfalen) ansässige Unternehmen gab die Warnung in einer Pressemitteilung vom 28. Oktober 2025 heraus. Obwohl die genaue Bakterienart nicht genannt wurde, kann der Verzehr der belasteten Würste schwere Symptome auslösen – darunter Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchkrämpfe, Müdigkeit, Fieber über 38°C und Schüttelfrost.

Die betroffenen Bundesländer sind: Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen.

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Für weitere Auskünfte hat Monolith Frost GmbH eine Hotline unter der Nummer 0800 66 66 548 eingerichtet. In einer Stellungnahme entschuldigte sich das Unternehmen für die Unannehmlichkeiten und betonte, dass die Sicherheit der Verbraucher oberste Priorität habe.

Der Rückruf bleibt so lange in Kraft, bis alle betroffenen Produkte aus dem Verkehr gezogen sind. Verbraucher, die nach dem Verzehr der Bratwürste Symptome zeigen, werden aufgefordert, umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Das Unternehmen ermittelt weiterhin die Ursache der Verunreinigung.

Quelle