SC Verl marschiert mit 4:1 ins Westfalenpokal-Halbfinale – doch Taz' Zukunft bleibt offen
Traude KlappSC Verl marschiert mit 4:1 ins Westfalenpokal-Halbfinale – doch Taz' Zukunft bleibt offen
SC Verl zieht mit klarem 4:1 gegen den 1. FC Gievenbeck ins Westfalenpokal-Halbfinale ein und rückt damit einem Startplatz im DFB-Pokal der nächsten Saison näher. Trotz seiner Abwesenheit im Viertelfinale bleibt Stürmerstar Berkan Taz eine Schlüsselfigur – auch wenn er das Spiel krankheitsbedingt verpasste.
Taz ist in dieser Saison der herausragende Spieler des SC Verl. In nur 14 Partien erzielte er sieben Tore und bereitete sechs weitere vor. Seine Leistungen in der 3. Liga haben bereits mehrere Vereine aufmerksam werden lassen, darunter Preußen Münster und Rot-Weiss Essen.
Der 25-Jährige hat zwar noch einen Vertrag bis zum Sommer, doch ein Wechsel im Januar bleibt möglich. Eine Ablösesumme im unteren sechsstelligen Bereich könnte seinen vorzeitigen Abgang ermöglichen. Sein letzter Transfer – 2024 von Eintracht Frankfurt zu Kasımpaşa Istanbul – kostete noch 1,5 Millionen Euro, deutlich mehr als aktuelle Angebote.
Trotz der Gerüchte zeigt sich Sportdirektor Zlatko Janjic gelassen. Zwar scheint eine Vertragsverlängerung unwahrscheinlich, doch ganz ausgeschlossen ist sie nicht. Die starke Saison des Teams, einschließlich des Westfalenpokal-Laufs, könnte Taz' Entscheidung noch beeinflussen.
Mit dem Halbfinaleinzug hat Verl die Chance, sich den DFB-Pokal-Platz für die nächste Spielzeit zu sichern. Taz' Fehlen gegen Gievenbeck bremste den Aufstieg nicht – doch seine Zukunft bleibt ein Diskussionspunkt.
Nun bereitet sich der SC Verl auf das Halbfinale im Westfalenpokal vor, mit dem Traum vom DFB-Pokal im Blick. Während Taz' Vertragssituation für Unsicherheit sorgt, ist sein sportlicher Einfluss unbestritten. Die positive Entwicklung des Vereins könnte am Ende den Ausschlag für seinen nächsten Schritt geben.